Der Markt für Ladeinfrastruktur Elektromobilität in Deutschland bis 2030 (In Bearbeitung)

Weiterer Ausbau auf 1 Mio. Ladepunkte oder jetzt schon Überkapazitäten?

Studiennummer: 23-01181-4 Studienbereich:ErzeugungStudienart: PotenzialstudieSeitenzahl:ca. 478 SeitenErscheinungsdatum:- In Bearbeitung -Preis: 4.900,00 €
Broschüre:
 
Einführung

Die Bundesregierung plant bis zum Jahr 2030 1 Million (!) öffentliche Ladepunkte. Der BDEW sagt, es reichen 300.000 bis 350.000. Andere sprechen von deutlich weniger benötigten Ladepunkten und -stationen, auch vor dem Hintergrund des geringen Zuwachses an – die Ladepunkte nutzenden – Elektrofahrzeugen.

In den letzten Jahren wurden die öffentlichen Ladestationen in Deutschland stark ausgebaut: von unter 1.000 in 2015 auf über 22.000 Ladestationen mit über 60.000 Ladepunkten (Stand 05/2020, Quelle. Chargemap), die für 303.000 Elektroautos, wovon ca. 135.000 Plug-In-Hybrid sind (die teilweise nur sehr selten oder nie laden), zur Verfügung stehen. Nach letzten veröffentlichten Untersuchungen (2019) werden die Ladestationen lediglich zwischen 1 mal die Woche (0,22, Normallader) bis 1 mal am Tag (0,75, Schnelllader) genutzt. Die (theoretische) Kapazität der vorhandenen Ladestationen bei einer Nutzung von 40 % beträgt über 10 Millionen PKW. Private Lademöglichkeiten wie Wallboxen oder ganz normale Steckdosen sind dabei noch nicht einberechnet.

Auf Basis von über 200 (!) Prämissen hat trend:research ein Marktmodell entwickelt, das die Potenziale für den Ausbau der Ladeinfrastruktur (LIS) prognostiziert. Dabei werden 5 Szenarien dargestellt:

  1. Szenario »Dynamik«
  2. Szenario »Referenz«
  3. Szenario »Corona«
  4. Szenario »Wasserstoff«
  5. Szenario »Fördermittel Ladeinfrastruktur«

Erstellung, Installation und Betrieb der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität ist ein spannendes Geschäftsfeld für Energieversorger und technische (Infrastruktur-) Dienstleister. Entscheidend ist dabei die Förderung des Bundes, der Länder und der Kommunen – haben diese auch mittelfristig bei der o.g. geringen Nutzung und der damit geringeren Wirtschaftlichkeit der Ladestationen die Mittel, insbesondere nach „Corona“? Noch sind die Hürden für die Errichtung privater Ladepunkte hoch, Abhilfe soll ein im März 2020 beschlossener Gesetzentwurf schaffen, wonach Mieter und Wohnungseigentümer einen Anspruch auf Ladestationen bekommen sollen.

Die Studie gibt Antworten auf folgende Fragen (Auszug):

  • Wird es tatsächlich den weiteren Ausbau auf 1 Mio. Ladepunkte geben?
  • Oder haben wir aktuell schon Überkapazitäten?
  • Was ist eine „bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur“ (ländlich/städtisch)?
  • Wie lange wird der Auf- und Ausbau der Ladeinfrastruktur noch gefördert?
  • Welche Planungen haben die Betreiber und Installateure von Ladestationen, wie viele Anlagen wollen sie noch zubauen?
  • Wie viele Ladestationen werden bei welcher Entwicklung der Zulassungszahlen tatsächlich benötigt?
  • Wie wird mit mangelnder Wirtschaftlichkeit von Ladestationen mittel- und langfristig umgegangen? Insbesondere nach Auslaufen der Förderung?
Ziele und Nutzen

Die Studie liefert fundierte Informationen über den Status Quo und die Marktpotenziale für die Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität in Deutschland. Dazu werden - im Kontext der Hochlaufkurve der Elektromobilität – diverse Szenarien dargestellt und bewertet. Ausgehend von den aktuellen politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen und den erwarteten Entwicklungen hinsichtlich der Ladeinfrastruktur sowie – als Basis der Elektromobilität - werden der Wettbewerb sowie die Chancen und Herausforderungen im Markt dargestellt.

Auf der Basis einer umfangreichen Recherche (Desk und Field Research) und transparenten Analyse der Entwicklungen und Anforderungen im Markt für Ladeinfrastruktur Elektromobilität werden strategische und operative Entscheidungen unterstützt und Empfehlungen zum Aufbau und/oder Ausbau der eigenen Marktposition gegeben sowie aktuelle Geschäftsmodelle für Energieversorgungsunternehmen sowie Dienstleister dargestellt.

Methodik

trend:research setzt verschiedene Field und Desk Research Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen, Geschäftsberichte usw.) fließen in die Potenzialstudie sowohl strukturierte Interviews mit als auch eine Onlinebefragung ein von:

  • Energieversorgungsunternehmen
  • Stadtwerken
  • Netzbetreibern
  • Ladeinfrastrukturbetreibern
  • Nachfragern (Einzelhandel, Raststätten, Tankstellen, weitere)
  • Technischen Dienstleistern
  • Weiteren
Zielgruppe

Die Studie hilft Energieversorgern, Stadtwerken, Netz- bzw. Ladeinfrastrukturbetreibern und Dienstleistern die zukünftige Marktentwicklung abzuschätzen und unterstützt insbesondere bei der Ausrichtung der Unternehmensstrategie und Positionierung im Bereich Ladeinfrastruktur Elektromobilität.

So können das langfristig zu erwartende Marktvolumen bzw. die eigenen Absatzchancen vor dem Hintergrund der Entwicklung besser eingeschätzt werden. Unternehmen erhalten neben den o.g. Prognosen u. a. fundierte Informationen zu dem Stand der Technologie, der Rahmenbedingungen, Trends, Markttreibern und -hemmnissen sowie Chancen und Risiken. Der Nutzen ergibt sich v. a. für Vorstände, Geschäftsführung, Strategie-, Unternehmens- und Konzernplanung sowie Marketing und Vertrieb.

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