Klärschlammentsorgung 2030 (4. Auflage)

Monoverbrennung, Phosphorrecycling, neue Anforderungen und Strategien

Studiennummer: 21-13106-3 Studienbereich:Abfallwirtschaft allgemeinStudienart: TrendstudieSeitenzahl:402 SeitenErscheinungsdatum:Dezember 2018Preis: 4.900,00 €
Broschüre:
 
Einführung

Der Ausstieg aus der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung stellt sowohl Betreiber von Kläranlagen als auch von Verwertungsanlagen vor große Herausforderungen. Neben den erforderlichen Konzepten für die zukünftige Klärschlammentsorgung stellen auch die deutlich gestiegenen Entsorgungskosten die Marktakteure vor neue Herausforderungen. Der Überblick über die bestehenden Entsorgungsoptionen sowie die Kenntnis über die geplanten Kapazitäten bei der Monoverbrennung sind dabei entscheidende Faktoren, für die zukünftige strategische Positionierung. Zudem spielt die rechtliche Vorgabe des Phosphorrecyclings bei der zukünftigen Entwicklung des Marktes eine wichtige Rolle. Mit dem Verbot der bodenbezogenen Klärschlammverwertung für große Teile des Klärschlamms muss der Klärschlamm in Mono- und Mitverbrennungsanlagen entsorgt werden. Mit dem Einsatz in Mitverbrennungsanlagen ist der Phosphor des Klärschlammes in der Regel verloren. Potenzial für die Phosphorrückgewinnung zeigt v.a. die Monoverbrennung von Klärschlämmen.

Die Studie „Klärschlammentsorgung 2030 (4. Auflage)“ bietet einen Überblick über die aktuellen Planungen von Monoverbrennungsanlagen und die zu erwartenden Entwicklungen bei den unterschiedlichen Entsorgungswegen. Auf der Basis der Veränderungen bei Aufkommen und Kapazitäten werden die regionalen Märkte dargestellt. Ausgehend von diesen Entwicklungen werden in der Studie zudem:

  • Aktuelle und geplante gesetzliche Vorgaben hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Entsorgungswege analysiert
  • Aufkommen und Entsorgungswege von Klärschlämmen in Deutschland sowie bundeslandspezifische bzw. regionale Entwicklungen aufgezeigt
  • Neue technologische Entwicklungen und Pilotprojekte in den Bereichen thermische Verwertung und Phosphorrecycling sowie deren Erfolgsaussichten dargestellt
  • Entwicklung der Verwertungswege bis 2030 in mehreren Szenarien prognostiziert
  • Strategieoptionen für Betreiber von Kläranlagen und Verwerter von Klärschlämmen beschrieben und bewertet
Ziele und Nutzen

Die Studie gibt Antworten auf wichtige Fragen, die bei der Entsorgung und der Verwertung von Klärschlämmen zu stellen sind. Sie vergleicht die Kostenstruktur der verschiedenen Entsorgungsmöglichkeiten und analysiert Vor- und Nachteile der Handlungsoptionen für Erzeuger und Verwerter von Klärschlämmen, die sich im Zuge der Aufbereitung, des Transportes und der Verwertung energetischer wie stofflicher Art ergeben.

Ausgehend von der aktuellen Situation der Klärschlammentsorgung in den Bundesländern und den zu erwartenden Entwicklungen liefert die Studie Strategieoptionen, Einschätzungen zu Chancen und Risiken sowie zu Trends. Die Analyse erfolgt durch eine konkrete Darstellung von Mengen und Kapazitäten sowie Kosten. Basierend auf diesen Einschätzungen wird aufgezeigt, wo die Marktteilnehmer ansetzen können, um sich kostengünstiger bzw. gewinnbringend im Markt zu behaupten.

Zudem bietet die Studie einen detaillierten Überblick über die aktuellen Neubauvorhaben von Monoverbrennungsanlagen und zeigt ob mit Engpässen oder Überkapazitäten zu rechnen ist.

Methodik

trend:research setzt verschiedene Field- und Desk-Research Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen, Geschäftsberichten, usw.) fließen die Ergebnisse von 31 im Rahmen dieser Potenzialstudie geführten strukturierten Interviews ein, die mit folgenden Zielgruppen geführt wurden:

  • Kläranlagenbetreiber
  • Klärschlammverwerter
Zielgruppe

Die Potenzialstudie richtet sich zum einen an Kläranlagenbetreiber, die einen geeigneten Entsorgungsweg für die anfallenden Schlämme suchen. Zum anderen liefert die Studie einen Marktüberblick für Verwerter und Entsorger von Klärschlämmen, die vor dem Hintergrund der neuen regulatorischen Anforderungen ihre Unternehmensstrategie überarbeiten und vor wichtigen Investitionsentscheidungen stehen. Zudem können Anlagenbauer und Komponentenhersteller, die ihre Position im Zuge der neuen Marktentwicklungen überprüfen und ggf. ausbauen wollen, die Studie als Grundlage nutzen. Der Nutzen ergibt sich für Vorstände, Geschäftsführung, Strategie-, Unternehmens- und Konzernplanung sowie Marketing und Vertrieb.

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