Der Markt für Altholz in Deutschland bis 2030 (2. Auflage) (In Bearbeitung)

Novellierung und auslaufende EEG-Förderung vs. Optimierung und Digitalisierung der Verwertung und Aufbereitung

Studiennummer: 19-13102 Studienbereich:Energetische VerwertungStudienart: PotenzialstudieSeitenzahl:ca. 389 SeitenErscheinungsdatum:- In Bearbeitung -Preis: 4.900,00 €
Broschüre:
 
Einführung

Der deutsche Altholzmarkt wird durch viele Faktoren beeinflusst. Aktuell sind die Marktakteure besonders aufgrund der Veränderung der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen verunsichert.

Infolge der geplanten Novellierung der Altholzverordnung, dem Auslaufen der EGG-Förderung für Altholzkraftwerke zwischen 2020 und 2026 sowie den neuen Zielsetzungen zur Kreislaufwirtschaft durch die kommende EU-Kommission Ende Oktober, stehen dem Altholzmarkt weitreichende Veränderungen bevor. Wie geht es im Markt weiter?

Der aktuelle Anstieg von Frischholz infolge des Borkenkäferbefalls in den Wäldern belastet den ohnehin durch steigendes Aufkommen und knappen Verwertungskapazitäten bei der thermischen Altholzverwertung sowie Preisanstiegen in der Vergangenheit gekennzeichneten Markt. Die Einbindung von effizienteren und ökologisch vertretbaren Möglichkeiten zur Verwertung und Trennung von Altholz, Neubestimmung der derzeitigen Altholzklassen sowie Optimierung der Kontroll- und Qualitätssicherungsverfahren tragen zur Reduktion von Verwertungsengpässen, insbesondere für kontaminiertes Altholz, bei. Probleme, wie das Auslaufen der Fördermaßnahmen bis 2021, bleiben jedoch bestehen. Daher sind die konkreten Auswirkungen noch nicht klar. Zwischen 2020 und 2026 steigen zeitversetzt Altholzkraftwerke aus der Förderung aus, was sowohl zu einer Konkurrenzsituation von geförderten und nicht mehr geförderten Kraftwerken als auch zu einer Öffnung des Marktes für ausländische Investoren führt. Demnach steht die Frage nach einem Marktintegrationsmodell zum Ausgleich benachteiligter Betreiber im Raum. Um einer drohenden Stilllegung zu entgehen, gewinnen beispielsweise langfristige abgeschlossene Verträge auf dem Markt zunehmend an Bedeutung. Die Neuauflage der Studie „Der Markt für Altholz in Deutschland bis 2030“ beschäftigt sich daher unter anderem mit den folgenden zentralen Fragestellungen des Marktes:

  • Welche Folgen ergeben sich durch die Novellierung der Altholzverordnung für die Entwicklung des Altholzmarktes?
  • Führt die Novellierung zu einer Verschiebung der Aufteilung von stofflicher und energetischer Verwertung von Altholz?
  • Welche Optionen (z. B. alternativer Brennstoff) bieten sich den Verwertungsanlagen, die vom Auslaufen der EEG-Vergütung betroffen sind?
  • Wie verändern sich dahingehend die Liefermengen für Altholz (Importe und Exporte) auch mit Hinblick auf ein verstärktes Interesse aus dem Ausland?

Im Rahmen der Studie werden die Rahmenbedingungen und Entwicklungen sowie daraus resultierende Konsequenzen, Reaktionen und Strategien dargestellt, all dies auf der Basis von empirischen Daten und Interviews mit Branchenexperten. Diese werden sowohl ausgewertet als auch bewertet und Handlungsempfehlungen, inkl. Chancen und Risiken, abgeleitet.

Ziele und Nutzen

Die Studie liefert einen umfassenden Überblick über die Entwicklungen und Trends bei der Altholzverwertung in Deutschland. Dabei werden die aktuelle Marktsituation und die zukünftigen Entwicklungen bis 2030 dargestellt. Die Auswirkungen der Novellierung der Altholzverordnung werden in entsprechenden Szenarien abgebildet.

Ausgehend von der aktuellen Marktlage zeigt die Studie die erwarteten Veränderungen und analysiert, mit welchen Geschäftsmodellen sich Entsorger und weitere Marktteilnehmer im wandelnden Wettbewerb behaupten können. Zusätzlich zur quantitativen Analyse des Aufkommens und der Verwertungskapazitäten wird über eine qualitative Darstellung (bspw. Wettbewerb, Positionierung im Altholzmarkt, Chancen und Risiken) der Markt abgebildet. Basierend auf diesen Daten und Einschätzungen bietet die Studie die Möglichkeit der Ableitung eigener Handlungsoptionen und Strategien.

Ziel der Studie ist es, auch vor dem Hintergrund der aktuellen Novellierung der Altholzverordnung einen umfassenden Überblick über den derzeitigen und zukünftigen Altholzmarkt zu geben und somit den Marktteilnehmern eine Hilfestellung bei der Bewertung der Marktentwicklung zu geben.

Methodik

waste:research setzt verschiedene Field- und Desk-Research-Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen und Geschäftsberichten usw.) fließen für die Potenzialstudie strukturierte Interviews mit folgenden Zielgruppen ein:

  • Betreiber von Altholzkraftwerken
  • Altholzaufbereiter und –verwerter
  • Mitverbrenner
  • Berater, Dienstleister, Institute
  • Weitere Experten

Die dargestellten Analysen und Ergebnisse werden mit Hilfe der o. g. Interviews und Expertengespräche erarbeitet. Die Auswertung der Daten führt zu abgesicherten Aussagen über Märkte, Trends, Wettbewerb und Handlungsoptionen im zukünftigen Altholzmarkt.

Zielgruppe

Die Neuauflage der Potenzialstudie richtet sich an alle Akteure im Altholzmarkt. Dazu gehören sowohl neue Marktteilnehmer, welche sich durch die Studie Basiswissen aneignen, als auch etablierte und langjährig im Markt tätige Unternehmen, die Antworten auf die Post-EEG-Phase suchen. Zudem ist die Studie für weitere Akteure im Entsorgungsmarkt sowie für Bauer und Planer von Altholzkraftwerken und Aufbereitungsanlagen interessant.

Anhand detaillierter Markt- und Wettbewerbsanalysen liefert die Studie einen Überblick für Altholzaufbereiter und -verwerter sowie weitere Marktteilnehmer. Darüber hinaus richtet sich die Studie an weitere Dienstleister aus der Altholz- und Entsorgungsbranche.

Der Nutzen ergibt sich für Vorstände, Geschäftsführung, Strategie-, Unternehmens- und Konzernplanung sowie für Marketing und Vertrieb.

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