Der Markt für Energiedatenmanagement bis 2020

Marktgetriebene und regulierte Entwicklung des Einsatzes von EDM-Produkten, -Systembereitstellungen und -Beratungsleistungen bis 2020

Studiennummer: 13-0445 Studienbereich:AbrechnungMess- und ZählerwesenStudienart: PotenzialstudieSeitenzahl:1.492 SeitenErscheinungsdatum:Mai 2010Preis: 3.900,00 €
Broschüre:
 
Einführung

Die Prozessautomatisierung im Bereich Energiedatenmanagement (EDM) wird durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen (in diesem Jahr noch informatorisches Unbundling durch GPKE Strom, GeLi Gas, weiterhin GABi Gas, MaBiS etc.) und technologische Entwicklungen wie bspw. Standardisierung der Wechselprozesse beim Messstellenbetreiber stark beschleunigt. Die Nutzung standardisierter Dienste und Schnittstellen ist mit dem Bedarf einer hohen Informations- und Ausfallsicherheit verbunden, die von den EVU gewährleistet werden muss. Neben den zu erbringenden Aufwendungen bietet sich für die EVU zudem die Chance, eigene IT-Strukturen zu verbessern, Systemkosten zu minimieren und Prozess- und Systemoptimierung voranzutreiben. Dies kann vor allem durch die Vergleichbarkeit von Systemen und Betriebskosten in der IT sowie bei der Durchführung des EDM gewährleistet werden, die aktuell noch unzureichend vorhanden ist. Ausgehend davon sind effiziente und flexible EDM-Anwendungen und -Systeme erforderlich, die nicht nur ein besseres betriebsinternes Portfolio-, Last- und Prognosemanagement gewährleisten, sondern auch Energiebeschaffung und -absatz optimieren. Zusätzlich führen auch die Themen wie die Einführung von Smart Metering, Smart Grids und Smart Home, Nutzung von flexibleren Tarifstrukturen sowie Verkürzung der Abrechnungszeiträume bei Massenkunden zu einem deutlichen Anstieg der Datenvolumina und verstärken die Anforderungen an ein Energiedatenmanagement.

Auch die Nutzung erweiterter Energiedienstleistungen und die Umsetzung flexibler Tarife erhöhen und flexibilisieren das Management der Energiedaten. Ausgehend davon wird insbesondere die Bedeutung der Aspekte Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Kostenoptimierung weiterhin steigen. Notwendige Prozess- und Kostenoptimierungen können dabei in erster Linie durch standardisierte Schnittstellen sowie vollständige Systemautomation geschaffen werden.

Die trend:research Studie „Der Markt für Energiedatenmanagement bis 2020“ gibt einen detaillierten Überblick über bestehende Rahmenbedingungen, geht auf Informationstechnologien im Kontext von Energiedatenmanagementprozessen sowie Einflüsse von Smart Metering ein und analysiert Marktvolumen sowie Marktentwicklung im Themenfeld.

Die Studie liefert vor diesem Hintergrund Vertriebs- und Netzorganisationen von Energieversorgern, Abrechnungs- und EDM-Dienstleistern, IT-Herstellern und -Dienstleistern sowie Unternehmensberatungen wichtige Informationen für die eigene Positionierung am Markt und beantwortet u.a. folgende Fragestellungen:

  • Welche gesetzlichen und energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen bestimmen die Aufgaben im EDM?
  • Welche aktuellen Entwicklungen gibt es im Bereich der Systemtechnologie?
  • Welche Kennzahlen spielen im Energiedatenmanagement eine Rolle?
  • Welche Rolle spielt das EDM in den Unternehmenseinheiten Netz und Vertrieb? Welche Systeme werden für welche Aufgaben eingesetzt?
  • Welche Einflüsse bestehen zukünftig durch rechtliche Anforderungen an Bilanzierung und Netzlastmanagement sowie standardisierte Geschäftsprozesse?
  • Welche Einflüsse bestehen mittel- bis langfristig durch die Einführung von Smart Metering, flexibler Tarife und eine Verkürzung des Abrechnungszeitraums für Standardlastprofilkunden?
  • Welche Anforderungen stellen Energieversorger an Produkte, Dienstleistungen und Anbieter im EDM?
  • Welches Marktvolumen besteht im Bereich Energiedatenmanagement im Basisjahr 2009?
  • Wie wird sich der Markt für Energiedatenmanagement bis 2020 entwickeln?
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