Stromhandel 2003 (überarbeitete 2. Auflage)

Risikomanagement, Hindernisse, Erfahrungen

Studiennummer: 02-0002-2 Studienbereich:Handel und BeschaffungStudienart: StrategiestudieSeitenzahl:440 SeitenErscheinungsdatum:Januar 2003Preis: 2.500,00 €
Broschüre:
 
Einführung

Mit der Liberalisierung der Energiemärkte hat sich binnen kurzer Zeit der Stromhandel als eine neue Plattform für den Energieaustausch etabliert. Das Handelsvolumen nimmt stetig zu und ist in Deutschland auf insgesamt ca. 2.500 Mrd. kWh gewachsen. Die Preise sind weitestgehend stabil und zunehmend durch Termingeschäfte abgesichert.

Die aktuelle Entwicklung ist von starker Unsicherheit geprägt.Während einige Unternehmen zweistellige Zuwachsraten erzielen (z.B. E.ON), ziehen sich andere(nationale und internationale) Unternehmen von den Handelsplätzen zurück (z.B. RWE Trading, Dynegy, AEP und TXU) und schließen entsprechende Fachbereiche.

Nach der Fusion der beiden deutschen Energiebörsen ist immer noch unklar, ob für den börslichen Handel ein ausreichendes Volumen entsteht.Während die einen für die kommenden Jahre bereits ein Handelsvolumen von mehr als 20% der Stromerzeugung in Deutschland prognostizieren, ist eine wesentliche Voraussetzung für den freien Börsenhandel noch immer nicht ausreichend gewährleistet: Der diskriminierungsfreie und transparente Zugang zu den Leitungsnetzen.

Der lange Zeit weitgehend unbeachtete Terminmarkt gewinnt aktuell an Bedeutung und führt zu einer besseren Absicherung künftiger Risiken. Doch die Einflussfaktoren bleiben vielfach nicht oder nur sehr unzureichend kalkulierbar. Neue Produkte sollen dieses Manko beheben.

Die heutige Nutzung des Stromhandels durch EVU könnte unterschiedlicher nicht sein. Einige EVU haben eigene Handelsorganisationen aufgebaut und decken bereits z.T. mehr als 50% ihrer Absatzmenge aus dem freien Markt; andere EVU haben sich dagegen noch gar nicht am Stromhandel beteiligt.

Die Studie berücksichtigt aktuelle Voraussetzungen und Anforderungen an die Marktteilnehmer und den Stromhandel heute und morgen. Sie zeigt die Möglichkeiten und Hindernisse bei der Nutzung Einspar- und Vermarktungspotenziale für Energieerzeugungs- und Energieversorgungsunternehmen auf der Basis bereits gemachter Erfahrungen derMarktteilnehmer auf und diskutiert verschiedene Geschäftsmodelle. Die Untersuchung stellt darüber hinaus verschiedene Marktplätze und Handelsformen sowie Technologien und Handelssysteme vor.

Die auf der Basis einer umfangreichen und aktuellen Befragung erstellte Studie reflektiert die angewandten und potenziellen Methoden des Risikomanagements und zeigt auch(langfristige) Marktpotenziale und -entwicklungen auf. Sie ermittelt die effektivsten Verfahren für Preisprognosen und berichtet anhand von Beispielen und Vergleichen über Erfolge und Misserfolge. Darüber hinaus liefert Sie Hinweise über Handlungsoptionen und -instrumente, Trends, Chancen und Risiken.

Ziele und Nutzen

Die Studie zeigt wichtige und praktikable Handlungsalternativen für Stromerzeuger, Energieversorgungsunternehmen, Energiehändler und -broker, Industrieunternehmen sowie Banken und Finanzdienstleister auf. Sie geht auf unterschiedlichste Einflussfaktoren ein und berücksichtigt neue Instrumente wie das Risikomanagement und Produkte des Terminmarktes. Nicht zuletzt vermittelt sie spezifisches Know-how und liefert somit unterschiedlichen Akteuren (s.o.) wichtige Informationen und das notwendige Wissen, Entscheidungen zu treffen und ggf. eigene Produkte und Angebote (z.B. IT-Lösungen) zu entwickeln und erfolgreich am Markt zu platzieren.

Methodik

trend:research setzt zur Erstellung der Studie verschiedene Field- und Desk-Research- Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen, Geschäftsberichte usw.) fließen für die Strategiestudie ca. 100 strukturierte Interviews mit folgenden Zielgruppen ein:

  • Energieversorgungsunternehmen
  • Stromerzeuger
  • Energiehändler und -broker
  • Industrieunternehmen
  • Banken und Finanzdienstleister

Darüber hinaus kann auf umfangreiches Wissen aus themennaher Studien wie z.B. E-Trade zurückgegriffen werden. Die dargestellten Anwendungen und Märkte und deren Entwicklungen werden mit Hilfe der o.g. Interviews und Expertengespräche erhoben. Die Auswertung von Aussagen und Erwartungen liefert neutrale Ergebnisse auf qualitativer und quantitativer Ebene. Durch offene Fragestellungen und dialogorientierte Befragungen können auch subjektive »Zwischentöne« wahrgenommen werden und mehrwertschaffend in die Studie einfließen. Mit Hilfe einer multivariaten Trend-Impact-Analyse™ werden diese Daten und Informationen quantifiziert und in einer wissensbasierten Datenbank konzentriert. Daraus werden unter anderem Szenarien gebildet und entsprechende Prognosen abgeleitet.

Zielgruppe

Die Strategiestudie hilft Energieversorgern sowie Energiehändlern, Industrieunternehmen und Banken die Potenziale und Risiken des Stromhandels einzuschätzen und die eigenen Maßnahmen und Angebote zu entwickeln und die für das eigene Unternehmen passende Organisationsform umzusetzen.

Der Nutzen ergibt sich für Vorstände, Geschäftsführung, Strategie-, Unternehmens- und Konzernplanung sowie die mit der Strombeschaffung bzw. den Stromhandel befassten Fachabteilungen.

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