Waste-to-Energy 2050 (8. Auflage) (In Bearbeitung)

Zwischen Modernisierung und Neubau: Strategien, Marktpotenziale und Investitionsperspektiven

Studiennummer: 26-6495-12 Studienbereich:Energetische VerwertungStudienart: PotenzialstudieSeitenzahl:ca. 700 SeitenErscheinungsdatum:Juli 2026Subskriptionsrabatt bis: 20. Juli 2026Preis: 6.210,00 €
inkl. 10% Subskriptionsrabatt

Broschüre:
 
Einführung
Die thermische Abfallverwertung in Deutschland steht vor einem tiefgreifenden Strukturwandel: » Der bestehende Anlagenpark altert zunehmend und sieht sich gleichzeitig mit » wachsenden regulatorischen, technischen und wirtschaftlichen Anforderungen konfrontiert. » Verschärfte Emissionsvorgaben, » steigende Betriebs- und Instandhaltungskosten, » die Integration von CO?-Abscheidung (CCS/ CCU), » die kommunale Wärmeplanung sowie » die Dekarbonisierung der Energieversorgung stellen die Betreiber vor grundlegende Investitions- und Strategieentscheidungen. Während Städte und Stadtwerke die thermische Abfallverwertung als wichtigen Baustein einer klimaneutralen Wärmeversorgung betrachten, verändern sinkende Abfallmengen, höhere Recyclingquoten und neue Verwertungswege die Anforderungen an den Entsorgungsmarkt. Daraus entsteht ein Spannungsfeld zwischen der Sicherung langfristiger Entsorgungskapazitäten und dem steigenden Bedarf an unvermeidbarer Wärme. Gleichzeitig gewinnen Fragen nach der Zukunftsfähigkeit bestehender Anlagen, deren Modernisierung, Laufzeitverlängerung oder Ersatzneubau zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund untersucht die 8. Auflage der Studie „Waste-to-Energy 2050“ die zukünftige Entwicklung des deutschen Waste-to-Energy-Marktes mit einem besonderen Fokus auf den Bestandsanlagenpark. Analysiert werden unter anderem » die Auswirkungen steigender CAPEX und OPEX » verschärfter regulatorischer Anforderungen (u. a. BREF, BImSchV und CO?-Bepreisung), » Investitionsbedarfe für Retrofit und Dekarbonisierung, » Entwicklungen im Anlagenbau- und Servicemarkt sowie die » Auswirkungen auf Kapazitäten, Wettbewerb und Wirtschaftlichkeit. Die 8. Auflage der Studie „Waste-to-Energy 2050“ liefert hierzu fundierte Analysen und belastbare Zukunftsszenarien. Sie beantwortet unter anderem folgende Fragen: » Welche Bestandsanlagen verfügen über langfristige Zukunftsperspektiven und wo entstehen Investitions- oder Stilllegungsbedarfe? » Welche Auswirkungen haben kommunale Wärmeplanung, CO?-Kosten und CCS auf Wirtschaftlichkeit und Investitionsentscheidungen? » Wie verändern sich Markt, Kapazitäten und Entsorgungspreise durch den Wandel des Anlagenparks? » Welche Chancen ergeben sich für Betreiber, Anlagenbauer, Serviceunternehmen und Investoren im Zuge der Transformation? Damit bietet die Studie eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Betreiber, Investoren, Kommunen und weitere Marktakteure, die den Wandel der Branche aktiv gestalten wollen.
Ziele und Nutzen
waste:research setzt eine Kombination aus Field- und Desk-Research-Methoden ein. Grundlage sind umfassende Intra- und Internet-Datenbankanalysen, darunter Fachzeitschriften, wissenschaftliche Publikationen, Konferenzbeiträge sowie Geschäftsberichte. Ergänzend werden Projekt-, Planungs-, Bau- und Presseinformationen zu Müllverbrennungsanlagen und Ersatzbrennstoffkraftwerken systematisch ausgewertet. Ein weiterer zentraler Baustein der Methodik sind strukturierte Experteninterviews. Diese werden insbesondere mit Betreibern von Waste-to-Energy-Anlagen (Müllverbrennungsanlagen und Ersatzbrennstoffkraftwerken), Betreibern weiterer Behandlungs- und Verwertungsanlagen (z. B. MBA oder Monoverbrennung) sowie kommunalen Akteuren und öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern geführt. Seit über 28 Jahren werden die Analysen und Ergebnisse kontinuierlich durch Interviews und Expertengespräche validiert und ergänzt. Die Auswertung dieser Erkenntnisse ermöglicht belastbare Aussagen zu Märkten, Trends, Wettbewerb und strategischen Entwicklungen im Wasteto-Energy-Sektor.
Methodik
Die aktuelle Marktsituation führt zu der Frage, ob es zu einer Neupositionierung und -ausrichtung im Markt und Wettbewerb kommen muss. Dabei sind Treiber, Hemmnisse und Einflussfaktoren auf das entsprechende Unternehmen anzuwenden und unternehmensspezifische Szenarien zu entwickeln. Basierend auf den Ergebnissen einer Regionalanalyse, vertieften Unternehmens-, Marktund Anlagenprofilen sowie unternehmensspezifischen Szenarien zur Darstellung der zukünftigen Entwicklung können strategische und operative Handlungsfelder für das Unternehmen oder den Geschäftsbereich identifiziert und Maßnahmen und -pläne abgeleitet werden. Je nach Fragestellung können dabei insbesondere Standort- und Anlagenstrategien für Bestandsanlagen, Bewertungen von Retrofit-, Ersatzneubau- oder Stilllegungsoptionen, Analysen zu Preis-, Stoffstrom- und Wettbewerbssituationen, Konzepte für Ausfallverbünde und den Einsatz von Ersatzbrennstoffen sowie Einschätzungen zu Dekarbonisierung, kommunaler Wärmeplanung und CCS/CCU im Fokus stehen. Die Ergebnisse können als Grundlage für Strategie-, Investitions- und Marktentscheidungen herangezogen werden. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie auf Seite 5 in der Disposition.
Zielgruppe
Die Potenzialstudie richtet sich an alle Akteure im Markt für Energieerzeugung aus Abfällen und Reststoffen und liefert einen grundlegenden Blick auf alle marktrelevanten Daten, Diskussionen und Marktbewegungen. Anhand detaillierter Stoffstrom-, Preis- und Marktanalysen liefert die Studie einen Überblick für Entsorger sowie für Kraftwerks- und Anlagenbetreiber. Weiterhin richtet sich die Studie an Anlagenbauer und Planer sowie weitere Dienstleister aus der Abfallbranche. Der Nutzen ergibt sich für Vorstände, Geschäftsführung, Strategie-, Unternehmens- und Konzernplanung sowie Marketing und Vertrieb aber auch Techniker und Stoffstrommanager.
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