Solarfolien: Klimafreundliche Alternative mit ungenutzten Marktpotenzialen (Geplant)

Märkte, Technologien, Potenziale, Chancen

Studiennummer: 23-01179 Studienbereich:Regenerative EnergienStudienart: KurzstudieSeitenzahl:ca. 200 SeitenErscheinungsdatum:- Geplant -Preis: 2.500,00 €
Broschüre:
 
Einführung

Nach derzeitigem Stand läuft die Solarförderung für Photovoltaikanlagen bis 750 kW 2020 aus, sobald eine installierte Photovoltaik-Kapazität von 52 GW erreicht wurde. Insbesondere kleinere und mittlere Solaranlagen könnten dann nicht mehr gefördert werden. Die fehlende Einspeisevergütung nach dem EEG hat zur Folge, dass der Handlungsbedarf nach Alternativen groß ist. In diesem Zusammenhang wird u.a. auch eine optimale Nutzung bislang ungenutzter Oberflächen verfolgt, um Potenziale im Bereich weiterer Energieerzeugung und Photovoltaiknutzung sowie autarker Energieversorgung zu heben.

Solarfolien generieren wie herkömmlich verwendete Solarpanele Strom durch das Sonnenlicht, lassen sich jedoch aufgrund der flexiblen Materialeigenschaften nahezu überall einsetzen. Möglichkeiten reichen von Dächern mit geringer Tragfähigkeit, Fensterscheiben, Fassaden von Lagerhallen (z.B. Duisburger Hafen) und Häusern, LKW-Anhängern bis hinzu zum Einsatz z.B. im Lebensmittel-Einzelhandel (Thermostat), in Schwimmbädern, Biogasanlagen und Getreidesilos (u.a. in Dönauwörth).

Auch weitere Anlagen, wie beispielsweise Windkraftanlagen, eignen sich z.B. bei Installationen im Bereich des Gondeldachs oder des Turms für die Eigenbeleuchtung und die Energieversorgung weiterer elektronischer Bauteile. Die Bescheinigung des TÜVs für eine optimale Klimabilanz sowie der Einsatz auf der Bundesgartenschau 2020 in Mannheim zeigen die aktuelle Relevanz von Solarfolien auf. Erste Hersteller wie Heliatek starteten Ende 2019 mit der Massenproduktion.

Dabei entsprechen aktuell etwa 230 m2 verlegte Solarfolie einer Erzeugung von etwa 6.700 kWh/a. Etwa sieben bis zwölf Euro kostet der Quadratmeter je nach Einsatzbereich zzgl. einer optionalen Aufrollvorrichtung für 200 bis 400 Euro für den privaten Gebrauch.

Die Studie „Solarfolien: Klimafreundliche Alternative mit ungenutzten Marktpotenzialen“ beschäftigt sich daher unter anderem mit den folgenden zentralen Fragestellungen:

  • Wie ist der Status quo vom Markt für Solarfolien?
  • Wie sind die aktuellen Förderbedingungen für Solarfolien? Wie werden sich diese in den kommenden Jahren entwickeln?
  • Wie entwickelt sich die Wirtschaftlichkeit der Solarfolien weiter?
  • Welche Einsatzmöglichkeiten von Solarfolien ergeben sich für den privatwirtschaftlichen und gewerblichen Gebrauch?

Im Rahmen der Kurzstudie werden in einem kurzen Überblick die Rahmenbedingungen, Technologien und Entwicklungen sowie daraus resultierende Konsequenzen, Reaktionen und Strategien dargestellt, all dies auf der Basis von empirischen Daten und Interviews mit Branchenexperten. Diese werden sowohl ausgewertet als auch bewertet und Handlungsempfehlungen, inkl. Chancen und Risiken, abgeleitet.

Methodik

trend:research setzt verschiedene Field- und Desk-Research-Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen und Geschäftsberichten usw.) fließen für die Kurzstudie die Ergebnisse einer Onlinebefragung, ergänzt durch Experteninterviews ein. Die dargestellten Analysen und Ergebnisse werden mit Hilfe der o. g. Interviews und Expertengespräche erarbeitet. Die Auswertung der Daten führt zu abgesicherten Aussagen über Märkte, Trends und Handlungsoptionen im zukünftigen Markt für Solarfolien.

  • Status quo von Solarfolien in der Energiewirtschaft
  • Anwendungsfelder
  • Stand der Technik
  • Trends, Chancen und Risiken
  • Strategieoptionen für Marktteilnehmer

Die Studie beschreibt die aktuellen Trends sowie mögliche Chancen und Risiken im Markt für Solarfolien. Somit wird es für Wohnungsgesellschaften und Gewerbeunternehmen, Hersteller, EVU, Contracting-Dienstleistern sowie Privatpersonen ermöglicht, gezielt eine eigene fundierte Strategie abzuleiten, die wichtigen Aspekte zu benennen und umzusetzen und sich damit schon heute für die Zukunft vorzubereiten.

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