Brennstoffzellenheizungen: ein Game-Changer zur Energiewende? (Geplant)

Märkte, Technologien, Potenziale, Chancen

Studiennummer: 23-01178 Studienbereich:ErzeugungStudienart: KurzstudieSeitenzahl:ca. 200 SeitenErscheinungsdatum:- Geplant -Preis: 2.500,00 €
Broschüre:
 
Einführung

Durch die Art der Wärme- und Stromerzeugung bieten Brennstoffzellenheizungen das Potenzial, eine wesentliche Rolle bei der Energiewende einzunehmen. Mit ihrer Hilfe können Energiekosten gesenkt und die CO2-Emissionen durch den Austausch alter Heizungen verringert werden, wodurch sie im Hinblick auf den Ersatz fossiler Energien zunehmend attraktiver werden. Diese bereits marktreifen Nano-Blockheizkraftwerke können durch die Kopplung von Wärme- und Stromproduktion Wirkungsgrade von 85 bis 95 Prozent erzielen und eignen sich für durchschnittlich sechs von zehn Heizungen in Deutschland, die ineffizient arbeiten.

Investitionen in diese Anlagen zahlen sich hinsichtlich der Anschaffungskosten zwischen 30.000 und 35.000 Euro nach 5 bis 10 Jahren aus, unterstützt vor allem durch staatliche Subventionen (u.a. Anreizprogramm Energieeffizienz) im hohen vierstelligen Bereich sowie der Senkung der Herstellungskosten um etwa 70 Prozent je nach Anlage in den letzten 7 Jahren. Aufgrund der klimafreundlichen Strategie, die die Politik mit dem „green deal“ und dem Kohleausstiegsgesetz verfolgt, wird der öffentliche Druck nach erneuerbaren Energieformen und die damit verbundene staatliche Förderung von Anlagen größer.

Die um etwa 30 Prozent erhöhte Anzahl bewilligter Anträge aus Förderprogrammen im Vergleich zum Vorjahr sind ein Hinweis auf die neue Relevanz von Brennstoffzellenheizungen am Markt. Gründe dafür sind die Entwicklung neuer Methoden und Technologien für die Brennstoffzelle. U.a. eine direkt vorgeschaltete Spaltung von Wasser zu Wasserstoff mithilfe von neuen, aktiven Metalllegierungen, die aktuell zur Fortbewegung im Automobilsektor getestet wird, steigert das zukünftige Marktpotenzial und könnte langfristig Erdgas ersetzen.

Auch Hersteller reagieren entsprechend auf den aktuellen Trend und bringen neue Modelle auf den Markt, die neben einer höheren Laufleistung, auch hinsichtlich des aktuellen Themas Smart City mit neuer Konnektivität ausgestattet werden.

Die Studie „Brennstoffzellen in Wärme-Energiekonzepten“ beschäftigt sich daher unter anderem mit den folgenden zentralen Fragestellungen:

  • Wie ist der Status quo für die dezentrale Produktion von Wärme und Strom für Gebäude? Wie entwickelt sich der Markt?
  • Wie sind die aktuellen Förderbedingungen für Brennstoffzellenheizungen? Wie werden sich diese in den kommenden Jahren entwickeln?
  • Wie entwickelt sich die Wirtschaftlichkeit der Brennstoffzellenheizungen weiter?
  • Welchen Einfluss haben die Teilmärkte Strom und Wärme aktuell und zukünftig auf den BSZ-Markt und dessen Produkte?
  • Wie ist der Stand und welche Einsatzmöglichkeiten von Brennstoffzellenheizungen ergeben sich für den privatwirtschaftlichen und gewerblichen Gebrauch?

Im Rahmen der Kurzstudie werden in einem Überblick die Rahmenbedingungen, Technologien und Entwicklungen dargestellt, all dies auf der Basis von empirischen Daten und Interviews mit Branchenexperten. Diese werden sowohl ausgewertet als auch bewertet und Handlungsempfehlungen, inkl. Chancen und Risiken, abgeleitet.

Methodik

trend:research setzt verschiedene Field- und Desk-Research-Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen und Geschäftsberichten usw.) fließen für die Kurzstudie die Ergebnisse einer Onlinebefragung, ergänzt durch Experteninterviews, ein. Die Auswertung der Daten führt zu abgesicherten Aussagen über Märkte, Trends und Handlungsoptionen im zukünftigen Markt für Brennstoffzellenheizungen. Die Studie beschreibt die aktuellen Trends sowie mögliche Chancen und Risiken. Somit wird es für Wohnungsgesellschaften und Gewerbeunternehmen, Heizungsanlagenbauer, EVU, Contracting-Dienstleistern sowie Privatpersonen ermöglicht, gezielt eine eigene fundierte Strategie abzuleiten, die wichtigen Aspekte zu benennen und umzusetzen und sich damit schon heute für die Zukunft vorzubereiten.

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