Dezentrale Energieerzeugung in Deutschland bis 2030 (2. Auflage) (Geplant)

Rahmenbedingungen, Potenziale, Perspektiven

Studiennummer: 17-0114-2 Studienbereich:ErzeugungStudienart: PotenzialstudieSeitenzahl:ca. 500 SeitenErscheinungsdatum:- Geplant -Preis: 5.400,00 €
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Einführung

Nach der Etablierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hat der Anteil der dezentralen Stromerzeugung erheblich zugenommen. Die Struktur der Energieerzeugung sowie der Brennstoffeinsatz (Alternativen zu Bio- und Erdgas) in Deutschland werden sich auch in den kommenden Jahren weiter verändern und zunehmend in vielen kleinen dezentralen Anlagen erfolgen, die in unmittelbarer Nähe zu den Verbrauchern betrieben werden. Auch bei großen industriell eingesetzten KWK-Anlagen (1-5 MW) ist nach einem Rückgang der Neubauten auf unter 50 in 2015 ein Anstieg auf etwa 220 neue KWK-Anlagen im Jahr 2019 festzustellen.

Eine zukünftige Energiewirtschaft, die smart, grün, effizient und dezentral werden soll, steht auf dem Weg dahin vor erheblichen Herausforderungen. Die Studie „Dezentrale Energieerzeugung in Deutschland bis 2030“ untersucht, wie die veränderte Förderung und die künftigen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Marktentwicklung der dezentralen Energiesysteme beeinflussen. Vor diesem Hintergrund geraten Entwicklungen, wie z.B. dass die Betreiber von dezentralen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) ebenfalls die EEG-Umlage bezahlen müssen, obwohl sie den verbrauchten Strom selbst erzeugen oder dass der Wärmesektor im Allgemeinen eher kaum bei der Energiewende berücksichtigt wird, mit in den Fokus. Diese Entwicklung führte u.a. auch zu Marktaustritten von Herstellern wie Vaillant im Bereich KWK-Anlagen.

Auf der Basis eines umfangreichen Desk Research sowie von Experteninterviews wird analysiert, wie sich der Bereich der dezentralen Anlagen entwickelt, welche Anforderungen von Betreibern und Anwendern gestellt werden und wie Versorger positiv an dieser Entwicklung partizipieren können. Dabei werden Geschäftsmodelle der dezentralen Energieerzeugung analysiert, die Entwicklungstrends aufgezeigt und mit Hilfe von Szenarien die Marktentwicklung prognostiziert. Darüber hinaus werden die Chancen und Risiken für derzeitige und neue Marktteilnehmer dargestellt.

Folgende Fragestellungen werden dabei berücksichtigt:

  • Wie wirksam ist die Förderung der Erneuerbaren Energien sowie der Kraft-Wärme-Kopplung und wie werden sich diese entwickeln?
  • Wie können dezentrale Erzeugungssysteme durch Kopplung der Strom-, Wärme- und Gasmärkte zu erhöhter Effizienz und Flexibilität beitragen?
  • Wie können dezentrale Erzeugungsanlagen in virtuelle Kraftwerke und Smart Grids eingebunden werden? Welche Auswirkungen hat dies auf die Auslegung der Anlagen und Systeme?
  • Wie wirkt sich der Ausbau dezentraler Energiesysteme auf Versorgungssicherheit und Netzstabilität aus?
  • Wie entwickeln sich das Marktvolumen und der Wettbewerb für dezentrale Energieanlagen in Deutschland?
  • Welche Potenziale, Chancen und Risiken ergeben sich für Hersteller, Dienstleister und neue Marktakteure?
Ziele und Nutzen

Die Studie gibt Antworten auf wichtige Fragen, die im Zusammenhang mit dezentralen Energieerzeugungsanlagen zu stellen sind. Ausgehend von den Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren auf den Markt werden Status quo, aktuelle und zu erwartende Entwicklungen beschrieben und Potenziale sowie Bedrohungen identifiziert. Basierend auf diesen Einschätzungen wird aufgezeigt, an welchen Stellen z.B. Anlagen- und Komponentenherstellern, Energieversorgern und Contractoren den Hebel ansetzen können, um die Potenziale strategisch und operativ zu nutzen.

Methodik

trend:research setzt verschiedene Field und Desk Research Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen, Geschäftsberichte usw.) fließen in die Potenzialstudie strukturierte Interviews mit folgenden Zielgruppen ein:

  • Anlagen- und Komponentenhersteller
  • Anlagenbetreiber (z. B. Energieversorger, Contractoren, Industrie- und Gewerbeunternehmen, Wohnungswirtschaft)
  • Planer, Energiehandel, Netzbetreiber
  • Weitere Experten aus Ministerien, Verbänden und Forschungseinrichtungen

Die dargestellten Analysen und Ergebnisse werden mithilfe der o. g. Interviews und Expertengespräche erarbeitet. Die Auswertung der Erfahrungen und Erwartungen führt zu abgesicherten Aussagen über Marktpotenziale und Entwicklungstrends.

Zielgruppe

Die Potenzialstudie hilft Anlagen- und Komponentenherstellern, Energieversorgern, Contractoren sowie weiteren Marktteilnehmern die zukünftigen Potenziale des Marktes besser einschätzen und die eigenen Marktstrategien bzw. die eigenen Ressourcenplanungen den zukünftigen Entwicklungen anpassen zu können. Der Nutzen ergibt sich sowohl für Vorstände und Geschäftsführung als auch für Strategie-, Unternehmens- und Konzernplanung sowie Vertriebs- und Marketingabteilungen.

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