Netzausbau und Zielnetzplanung (Strom) bis 2020 (Geplant)

Anforderungen an die Zielnetzplanung, Netzausbaubedarf, Optimierungspotenziale

Studiennummer: 15-0242 Studienbereich:NetzeStudienart: PotenzialstudieSeitenzahl:ca. 600 SeitenErscheinungsdatum:- auf Anfrage -Preis: 4.600,00 €
Broschüre:
 
Einführung

Entwicklungen im Netzausbau werden durch die Energiewende und damit maßgeblich durch den Ausbau Erneuerbarer Energien und der Offshore-Windenergie beeinflusst. Die Spannen bezüglich des notwendigen Netzausbaus schwanken zwischen 3.800 km (Netzausbauplan der Netzbetreiber) und ca. 4.500 km (dena-Netzstudie II). Die Anforderungen an die Netzbetreiber gehen dabei über technische Fragestellungen hinaus. Die Finanzierung des notwendigen Investitionsbedarfs (ca. 20 Mrd. Euro nach dem Netzausbausplan der Netzbetreiber) wird noch kontrovers diskutiert.

Trotz der Anstrengungen der Regierung und Bundesnetzagentur zur Förderung des Netzausbaus (bspw. EnLAG) verzögert sich der Netzausbau auf der Hochspannungsebene. Gründe dafür liegen in der gesellschaftlichen Akzeptanz, den rechtlichen Rahmenbedingungen sowie der Finanzierung. Damit verzögern sich auch der landseitige Anschluss und die Weiterleitung der Offshore-Windenergie.

Auf Ebene der Verteilnetze befinden sich Netzausbau und Zielnetzplanung ebenfalls im Spannungsfeld zwischen technischen und wirtschaftlichen Zielen. Neben dem technischen ist auch der administrative Aufwand, bspw. für Netzverträglichkeitsprüfungen bei Neuanmeldungen von Erneuerbaren Energieanlagen, gestiegen. Der zukünftige Netzausbau der Verteilnetze hängt dabei von verschiedenen Kriterien ab, wie bspw. der Entwicklung des Ausbaus Erneuerbarer Energien, demografischer Variablen sowie der Einbindung von Elektromobilität und Energiespeichern.

Dazu müssen Netzbetreiber ihre Position gegenüber der Regulierungsbehörde behaupten und verbessern, um die Netzplanung an nachhaltigen Zielvorstellungen ausrichten zu können und um angesichts der Langlebigkeit der Netzbetriebsmittel und der zunehmenden Einspeisedynamik den Investitionsbedarf zu optimieren bzw. zu steuern.

In diesem Zusammenhang widmet sich die Studie u. a. folgenden Fragestellungen:

  • Wie beeinflussen die Rahmenbedingungen den Netzausbau und die Zielnetzplanung der Netzbetreiber?
  • Wie können Netzbetreiber Investitionen im Rahmen der Anreizregulierung planen und steuern?
  • Wie kann eine bedarfsgerechte Netzausbauplanung durch Investitionsbudgets und Erweiterungsfaktoren abgesichert werden?
  • Welche Anforderungen werden an die Zielnetzplanung gesellt, welche Faktoren fließen in die Planungen ein?

  • Wie hoch ist der Netzausbaubedarf in den Übertragungs- und Verteilnetzen?
  • Welche Investitionen sind für den Netzausbau bis 2020 erforderlich?
Ziele und Nutzen

Ausgehend von den aktuellen gesetzlichen, wirtschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen werden im Rahmen dieser Studie die Entwicklung der Erzeugungskapazitäten und aktuelle Netzausbauprojekte dargestellt. Auf dieser Basis werden die Umsetzung und Problemfelder der Zielnetzplanung in Netzbetrieben dargestellt und der Netzausbau differenziert nach Spannungsebenen prognostiziert. Dadurch wird es den Marktakteuren ermöglicht, die eigenen Prozesse sowie künftige Herausforderungen im Netzausbau mit denen anderer Netzbetreiber zu vergleichen und für die eigene Strategieentwicklung zu nutzen.

Methodik

trend:research setzt verschiedene Field- und Desk- Research-Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen, Geschäftsberichte usw.) fließen für die Potenzialstudie ca. 80 strukturierte Interviews ein, die mit Vertretern verschiedener Fachabteilungen großer und kleiner Netzbetreiber und Netzgesellschaften sowie weiteren Marktteilnehmern geführt werden, u. a.:

  • Netzplanung
  • Regulierungsmanagement
  • Asset Management
  • Kabelhersteller
  • Weitere Experten (Institutionen, Verbände etc.)
Zielgruppe

Die Potenzialstudie unterstützt Netzbetreiber, Netzplaner, Technologieanbieter und Technologiehersteller, die eigene organisatorische Aufstellung im Bereich der Netzplanung zu überprüfen, die Netzplanungsprozesse weiter zu verbessern sowie Handlungsfelder zu erkennen. Der Nutzen ergibt sich z.B. für Vorstände, Geschäftsführung, Strate-gie-, Unternehmens- und Konzernplanung, Leiter Netze, Leiter Netzführung, Leiter Asset Management/Asset Services.

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