Kooperationen, Netzwerke, Beteiligungen und Zusammenschlüsse in der Abrechnung (Geplant)

Potenziale, Chancen und Risiken für Energieversorger und Dienstleister

Studiennummer: 13-0449 Studienbereich:AbrechnungStudienart: PotenzialstudieSeitenzahl:ca. 900 SeitenErscheinungsdatum:- auf Anfrage -Preis: 3.900,00 €
Broschüre:
 
Einführung

Infolge der geänderten Rahmenbedingungen der vergangenen Jahre, wie bspw. Unbundling, Anreizregulierung, steigende Bezugskosten bei Strom und Gas, Umsetzung von GPKE und GeLi Gas und hohe IT-Kosten, sind die Anforderungen an Energieversorgungsunternehmen (EVU) stark angestiegen. Hierdurch wurde der Wettbewerbsdruck insbesondere auf Stadtwerke und kleine EVU verstärkt. Seit Januar 2010 besteht die gesetzliche Pflicht zum Einbau von Smart Metern in Neubauten und bei Totalsanierungen. Dies erfordert ebenfalls Anpassungen innerhalb der Abrechnungsprozesse. Um die komplexer werdenden Anforderungen, insbesondere im Bereich der IT, erfüllen zu können, sehen viele Versorger die zunehmende Notwendigkeit, Kooperationen mit anderen Unternehmen einzugehen, Netzwerke zu bilden bzw. Beteiligungen vorzunehmen. So kam es in der Vergangenheit bereits zur Neugründung von Abrechnungsgesellschaften. Allein in den Jahren 2007 und 2008 haben sich deutschlandweit bereits 120 Stadtwerke zusammengeschlossen. 2009 kamen weitere ca. 60 Kooperationen hinzu.

In den folgenden Jahren kann von einer weiteren Zunahme der Zusammenarbeit ausgegangen werden, bspw. aufgrund des forcierten Ziels eines flächendeckenden Einsatzes von Smart Metering. Derzeit kooperieren einer aktuellen

trend:research-Befragung zufolge bereits 73 Prozent der Energieversorger im Bereich Smart Metering mit anderen Unternehmen. Insbesondere in den Bereichen Einkauf (43%), bei Smart Metering-Teilprozessen (23%) sowie Forschung und Entwicklung (16%) werden von den befragten Energieversorgern Kooperationen betrieben.

Neben der Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und Skaleneffekte zu realisieren, bietet die Zusammenarbeit auch die Möglichkeit, Abrechnungsprozesse effizienter zu gestalten. Doch nicht jede Zusammenarbeit bietet die gleichen Chancen. Für kooperationswillige Energieversorger gilt es, die passende Form der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen genau zu finden, um einerseits möglichst große Synergieeffekte zu generieren und andererseits nicht zu viel Eigenständigkeit und damit Handlungsmöglichkeiten zu verlieren. Auch die Kostenaspekte dürfen bei der Planung der Zusammenarbeit nicht außer Acht gelassen werden. Abhängig von der Tiefe der Zusammenarbeit ist sowohl mit unterschiedlich hohen Gründungskosten als auch Informations- und Kommunikationskosten für die Energieversorger zu rechnen.

Die Studie „Kooperationen, Netzwerke, Beteiligungen und Zusammenschlüsse in der Abrechnung“ zeigt Potenziale für die Zusammenarbeit in den einzelnen Abrechnungsprozessen auf, analysiert den Markt für Kooperationen, Netzwerke, Beteiligungen und Zusammenschlüsse in der Abrechnung, bietet Praxisbeispiele und -tipps und gibt u.a. Antworten auf die folgenden Fragestellungen:

  • Welche Rahmenbedingungen haben Einfluss auf die Entwicklung von Kooperationen, Netzwerken, Beteiligungen und Zusammenschlüssen in der Abrechnung?
  • Welche Formen der Zusammenarbeit sind zu unterscheiden?
  • Inwieweit sind Kooperationen, Netzwerke, Beteiligungen und Zusammenschlüsse innerhalb der Abrechnungsprozesse denkbar?
  • Welche Kooperationspotenziale bieten sich für Energieversorger in der Abrechnung?
  • Welche Kooperationen, Netzwerke, Beteiligungen und Zusammenschlüsse bestehen bereits und welche Erfahrungen werden hierbei gemacht?
  • Welches sind die Erfolg versprechenden Strategien für EVU und Dienstleister?
  • Welche Chancen und Risiken bieten sich für Energieversorger und Dienstleister?
Ziele und Nutzen

Die Studie gibt Antworten auf wichtige Fragen, die im Zusammenhang mit der Ausgestaltung von Kooperationen, Netzwerken, Beteiligungen und Zusammenschlüssen in der Abrechnung zu stellen sind. Ausgehend von den Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren auf den Markt werden die grundlegenden Möglichkeiten für Kooperationen, Netzwerke, Beteiligungen und Zusammenschlüsse im Bereich Abrechnung dargestellt. Danach folgt eine Analyse des Marktes mit einer Identifizierung möglicher Marktpotenziale. Im Anschluss werden Praxisbeispiele aufgeführt, Trends sowie Chancen und Risiken identifiziert und mögliche strategische und operative Vorgehensweisen erläutert.

Basierend auf diesen Einschätzungen wird aufgezeigt, wo Energieversorger ansetzen können, um über Kooperationen, Netzwerke, Beteiligungen oder Zusammenschlüsse Synergien in der Abrechnung zu erzielen und zu den kommenden Gewinnern zu gehören. Gleichermaßen hilft die Studie Stadtwerken dabei, Beteiligungs- und Veräußerungsentscheidungen fundiert vorzubereiten und die wichtigen Aspekte in die Überlegungen mit einzubeziehen.

Methodik

trend:research setzt verschiedene Field und Desk Research Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen, Geschäftsberichte usw.) fließen in die Potenzialstudie ca. 80 strukturierte Interviews mit folgenden Zielgruppen ein:

  • Energieversorgungsunternehmen
  • Abrechnungs-/IT-Dienstleister
  • Investoren
  • IT-Hersteller
  • Experten (Berater, Verbände)

Die dargestellten Analysen und Ergebnisse werden mithilfe der o. g. Interviews und Expertengespräche erarbeitet. Die Auswertung der Erfahrungen und Erwartungen führt zu abgesicherten Aussagen über Potenziale und Entwicklungstrends.

Zielgruppe

Die Potenzialstudie hilft Energieversorgern, Stadtwerken, Dienstleistern, Partnernetzwerken, aber auch anderen Partnering- oder Beteiligungsinteressierten Unternehmen, zukünftige Potenziale von Kooperationen und strategischen Partnerschaften einzuschätzen, und bietet eine Grundlage, um eigene Maßnahmen und Strategien im Zuge einer Absicherung oder Erweiterung der Marktposition im Bereich Abrechnung zu entwickeln.

Der Nutzen ergibt sich für Vorstände, Geschäftsführung, Strategie-, Unternehmens- und Konzernplanung.

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