Steinkohlebeschaffung und -handel bis 2020 (2. Auflage) (Geplant)

Markt- und Preisentwicklung, Wettbewerb, Chancen- und Risikoabschätzung

Studiennummer: 13-0313 Studienbereich:Handel und BeschaffungStudienart: PotenzialstudieSeitenzahl:ca. 700 SeitenErscheinungsdatum:- auf Anfrage -Preis: 4.800,00 €
Broschüre:
 
Einführung

In den letzen Jahren ist die weltweite Steinkohleförderung stetig gestiegen und betrug im Jahr 2008 rund 5,85 Mrd. t. Davon wurden 149 Mio. t. Steinkohle im europäischen Raum (EU-27) gefördert. Vergleicht man diesen Wert mit dem vom Jahr 2007, stellt man fest, dass die Förderung der Steinkohle im Europa gesunken ist, insbesondere in Deutschland und Polen.

Im Jahr 2008 wurden in Deutschland 17,1 Mio. t. Steinkohle gefördert, im Jahr 2007 lag dieser Wert noch bei 21,3 Mio. t. Ausgehend davon, dass der Steinkohleverbrauch in Deutschland im Jahr 2008 71,7 Mio. t. betrug, musste der Großteil der Steinkohle importiert werden. Dabei deckte die Importkohle den Kraftwerksbedarf zu 68 Prozent und den Hüttenbedarf zu 76 Prozent ab. Da bis 2018 die subventionierte Förderung der Steinkohle „sozialverträglich auslaufen“ soll, wird die Bedeutung von Importkohle auch weiterhin steigen. Betrachtet man den Anteil der durch die Steinkohlekraftwerke erzeugten Energie am Primärenergieverbrauch in Deutschland, stellt man fest, dass dieser im Jahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 4,9 Mio. t. SKE gesunken ist.

Weiterhin wächst der Druck auf die Betreiber der Steinkohlekraftwerke, die CO2-Emission deutlich zu senken. Um dieses Problem zu lösen, kann die CCS-Technologie (CO2-Abscheidung und -Lagerung, engl. Carbon Dioxide Capture and Storage) eingesetzt werden. CO2-Abscheidung und -Speicherung ermöglicht es, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Dadurch ist der Neubau von Kohlekraftwerken auch weiterhin möglich. Das bedeutet aber auch, dass die Steinkohlekraftwerksbetreiber ihre Strategien anpassen müssen, um sich auf dem Kraftwerksmarkt zu positionieren und auf die Chancen und Risiken, die sich aus der CO2-Abscheidung und -Speicherung ergeben, zu reagieren. Ebenso stellt sich für die Kraftwerksbetreiber die Frage nach der zukünftigen Beschaffung der Steinkohle sowie nach den Strategien und Handlungsoptionen, die sich in diesem Zusammenhang ergeben.

Vor diesem Hintergrund beantwortet die Studie „Steinkohlebeschaffung und -handel bis 2020 (2. Auflage)“ auf der Basis von ca. 80 Interviews insbesondere die folgenden Fragen:

  • Wie haben sich die Rahmenbedingungen für Steinkohlebeschaffung und -handel in Deutschland sowie in Europa verändert und was bedeutet das für die nähere Zukunft?
  • Wie werden sich die Preise, Förder- und Transportkosten sowie die gehandelten Steinkohlemengen entwickeln?
  • Wie entwickelt sich die Steinkohlenachfrage in Deutschland? Wie entwickelt sich das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage in ausgewählten Märkten?
  • Welche Frachtraten sind zu erwarten?
  • Welche Bedeutung hat die Steinkohle im zukünftigen Energiemix Deutschlands? Wie entwickeln sich die konkurrierenden Energieträger (Erdgas, Braunkohle, Uran, Rohöl, Erneuerbare Energien)?
  • Welche Beschaffungsoptionen bieten sich im Steinkohlehandel und welche werden von den Marktteilnehmern eingesetzt?
  • Wer sind die führenden Marktteilnehmer und wie entwickelt sich der Beschaffungswettbewerb zwischen diesen?
  • Welche Strategien und Handlungsoptionen bieten sich für Handel von Steinkohle an?
  • Welche Trends sind im Bereich Steinkohlebeschaffung und -handel zu beachten und welche Chancen und Risiken ergeben sich daraus für die Marktteilnehmer?
Ziele und Nutzen

Ausgehend von den aktuellen Rahmenbedingungen und vom Status quo analysiert die Studie die zukünftige Entwicklung der Nachfrage, Förder- und Transportkosten sowie weiterer Einflussfaktoren auf den Steinkohlemarkt. Neben einer quantitativen Analyse der Entwicklung des Marktes für Steinkohlehandel und der Marktvolumina in diesem Bereich wird über die qualitative Darstellung die zukünftige Markt- und Preisentwicklung bis 2020 abgebildet. Strategieempfehlungen, abgeleitet aus den dargestellten Trends, Chancen und Risiken, ermöglichen es, die eigene Positionierung zu überprüfen und ggf. neue Strategien daraus abzuleiten.

Methodik

trend:research setzt verschiedene Field- und Desk-Research-Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen, Geschäftsberichte usw.) fließen in die Potenzialstudie ca. 80 strukturierte Interviews mit folgenden Zielgruppen ein:

  • Importeure und Händler
  • Logistikanbieter
  • Kraftwerksbetreiber
  • Weitere Experten (z.B. aus Verbänden, Forschungsinstituten)
Zielgruppe

Die Potenzialstudie „Steinkohlebeschaffung und -handel (2. Auflage)“ hilft Händlern, Logistikanbietern sowie Kraftwerksbetreibern, die zukünftigen Potenziale sowie die Chancen und Risiken im Steinkohlhandel besser einzuschätzen und die eigene Beschaffungs- und Handelsstrategie den zukünftigen Entwicklungen anzupassen bzw. auf- und/oder auszubauen.

Der Nutzen ergibt sich sowohl für Vorstand und Geschäftsführung als auch für Strategie-, Unternehmens- und Konzernplanung sowie für die Fachbereiche Brennstoffeinkauf und -beschaffung sowie Handel.

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