Brennstoffzellen in der stationären Energieversorgung

Studiennummer: 04-3007 Studienbereich:ErzeugungStudienart: TrendstudieSeitenzahl:570 SeitenErscheinungsdatum:Februar 2002Preis: 2.700,00 €
Broschüre:
 
Einführung

Es ist Zeit, sich heute zielgerichtet zu informieren, um zielgerichtet handeln zu können, weil die Brennstoffzelle das Potential besitzt, die Energiewirtschaft strukturell zu verändern (Wirkungsgrad, Emissionen, Brennstoffe, Netzstruktur usw.)!

Ausgewählte bearbeitete Fragstellungen:

  • Wie realistisch sind die Bekundungen der Hersteller über Kostenziele und Markteintritt?
  • Wann entstehen die verschiedenen Märkte?
  • Was sind die Anforderungen an Technologien und Systemlösungen?
  • Welche Verfahren gibt es, was sind die Einsatzbereiche und welche Pilotprojekte und Erkenntnisse liegen vor?
  • Wie steht es um die Wirtschaftlichkeit der Brennstoffzelle?
  • Welche konventionellen Konkurrenztechnologien gibt es und wie stehen die Chancen für Brennstoffzellen?
  • Wo können EVU von der Entwicklung profitieren?
  • Welche Vertriebsmodelle gibt es ab 2006, um die Brennstoffzelle in den Markt zu bringen?
  • Welche Strategieoptionen bieten sich für EVU, Hersteller und Dienstleister?
  • Welche Marktsegmente gibt es, wie groß sind die Märkte und wer ist dort aktiv?
  • Wer sind Wettbewerber und Konkurrenten, wer setzt sich am Markt durch und warum?

Der Startschuss ist endgültig gefallen: das KWKG ist umgesetzt und fördert Brennstoffzellen (BSZ) mit 5,11 €-Cent je kWh, Förderprogramme stoßen auf reges Interesse (REN, ZIP, EU...), große Versorger wie RWE, EnBW, EON und EWE führen parallel mehrere Feldversuche durch und die Hersteller setzen sich die Marktöffnung 2004/ 2005 mit wettbewerbsfähigen Preisen und Wirtschaftlichkeit ab 2006 als Ziel.

Es gibt bis 2004 über 20 BSZ-Projekte in Deutschland mit über 400 Anlagen, schon heute sind 40.000 Betriebsstunden und 47% elektrischer Wirkungsgrad realisiert (IFC bzw. MTU). Nach der kommenden Feldversuchserie fällt die Entscheidung über den Zeitpunkt des Markteintritts. Probleme resultieren heute vor allem aus Zellenperipherie und Systemkonstruktion.

Ziele und Nutzen

Die Studie gibt einen fundierten und umfassenden Einblick in den aktuellen Stand (Projekte, Erfahrungen, Produkte, Kosten, Herstellerziele usw.) und die zukünftigen Entwicklungen der dezentralen brennstoffzellenbasierten Erzeugung zur Hausenergieversorgung, für Gewerbe, Industrie und Energiewirtschaft (Märkte, Einsatzbereiche, Absatzzahlen, Wettbewerber, Konkurrenztechnologien usw.).

Sie beschreibt über unterschiedliche Marktszenarien mögliche Ausprägungen dieser Entwicklungen und präzisiert die Angaben durch offene und nachvollziehbare Argumentation. Dies erlaubt es dem Leser, einen transparenten Überblick zu gewinnen, seine eigenen Auffassungen in die Studienergebnisse einzubinden und somit zu eigenen Schlußfolgerungen zu gelangen.

Neben einer Überprüfung der bisherigen eigenen Strategie erlauben es die Informationen der Studie, eine zielgerichtete Fokussierung vorzunehmen und so von der Brennstoffzellenentwicklung zu profitieren (Vertriebspotential, Unabhängigkeit, Risikostreuung usw.). Dies wiederum hat unmittelbare Auswirkungen auf den Wettbewerb in der Energiewirtschaft.

Auf der Grundlage einer umfangreichen Befragung zu Brennstoffzellen (Projekte, Erfahrungen, Probleme, Erfolge, Anwendungsbereiche, Anforderungen usw.) werden Bedeutung und Potentiale aufgezeigt und Strukturen offengelegt. Es werden Fakten dargestellt, Grundannahmen präsentiert und Prognosen abgegeben, die nachvollziehbar sind und es innerhalb von Szenarien jedem Hersteller, Energieversorger und Dienstleister erlauben, selbst individuelle Einschätzungen einfließen zu lassen und ein eigenes Szenario hieraus abzuleiten, auf dessen Basis eine weitere strategische Ausrichtung erfolgt. Die Ermittlung von Trends sowie Chancen und Risiken hilft schließlich dabei, das Potential und die Gefahren zu erkennen und zu kultivieren und die Entscheidungen in diesem Kontext entsprechend anzupassen, so dass eine schnelle Umsetzung der eigenen Strategie möglich wird.

Die Studie verfolgt damit das Ziel, neben einem aktuellen und umfassenden Überblick Handlungsempfehlungen für den zukünftigen Brennstoffzellenmarkt zu formulieren und durch die Darstellung von Methoden und Grundannahmen die Möglichkeit zu geben, die Studienergebnisse an die individuelle Situation anzupassen und hieraus letztlich eigene strategische und operative Handlungsoptionen abzuleiten (bspw. Vertriebs- oder Servicekompetenzen). Damit unterstützt sie gleichermaßen Energieversorgungsunternehmen, Hersteller und Dienstleister bei der Verbesserung der Wettbewerbsposition durch frühzeitiges Erkennen und Wahrnehmen von Erfolgspotentialen.

Methodik

trend:research setzt verschiedene Field- und Desk-Research-Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen, Geschäftsberichte usw.) fließen für die Trendstudie ca. 100 strukturierte Interviews mit folgenden Zielgruppen ein:

  • Energieversorgungsunternehmen
  • Systemhersteller, Technologiezulieferer
  • Dienstleister, Berater und Forschungseinrichtungen

Die dargestellten Anwendungen und Märkte und deren Entwicklungen werden mit Hilfe der o.g. Interviews und Expertengespräche erhoben. Die qualitative und quantitative Auswertung der Anforderungen und Erwartungen führen zu abgesicherten Aussagen über Markt, Trends, und Wettbewerb sowie Strategien im liberalisierten Markt.

Mit Hilfe einer multivariaten Trend-Impact-Analyse™ werden diese Daten und Informationen quantifiziert und in einer wissensbasierten Datenbank konzentriert. Daraus werden u.a. Szenarien gebildet und entsprechende Prognosen generiert.

Zielgruppe

Die Trendstudie hilft Energieversorgern, Herstellern und Dienstleistern, zukünftige Potentiale im Zusammenhang mit Brennstoffzellen einzuschätzen und die eigenen Strategien und Strukturen (bspw. Beschaffungsportfolio) im Zuge einer Erweiterung der Marktposition anzupassen und operativ umzusetzen. Der Nutzen ergibt sich für Vorstände, Geschäftsführung, Strategie-, Unternehmens- und Konzernplanung, F&E, Erzeugungs- und Technologieabteilungen. Darüber hinaus kann sie auch als Grundlage für Dritte zur Fundierung von Investitionsentscheidungen und Engagements (Banken, Fonds usw.) herangezogen werden.

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