Smart Metering (3. Auflage)

Ferraris/Balgengaszähler vs. Smart Meter; Haßfurt, Mülheim… und wann flächendeckend?

Studiennummer: 12-0444 Studienbereich:Mess- und ZählerwesenStudienart: PotenzialstudieSeitenzahl:1.397 SeitenErscheinungsdatum:Mai 2010Preis: 4.900,00 €
Broschüre:
 
Einführung

Die Frage nach einem möglichen flächendeckenden Einsatz von Smart Metering ist aufgrund der Zielsetzung des Dritten EU-Binnenmarktpaketes, wonach bis 2020 80 Prozent der deutschen Haushalte mit intelligenten Messeinrichtungen ausgestattet sein sollen, in den Blick der EVU gerückt. Zusätzlich führte die Verpflichtung der EVU, seit Januar 2010 Messeinrichtungen in Neubauten, bei Totalsanierungen sowie auf Kundenwunsch einzubauen, die den Verbrauchern den tatsächlichen Energieverbrauch sowie die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegeln, zu einer breiten öffentlichen Diskussion. Weiterhin stellt Smart Metering eine wichtige Grundlage für die Einführung/Umsetzung von Smart Grids dar.

Neben den derzeit noch fehlenden Standardisierungen besteht auf Seiten der Endkunden bisher lediglich eine geringe Nachfrage nach Smart Metern. Im Rahmen der Studienerstellungen sind exklusiv die Ergebnisse einer Endkundenbefragung der LMU eingeflossen. Somit erfolgt eine Betrachtung des Themas Smart Metering sowohl aus der Sichtweise der EVU, Hersteller und Berater/Dienstleister als auch aus Endkundensicht. Insgesamt gesehen besteht seitens der Endverbraucher ein Interesse am Thema Smart Metering, wobei kein spezifisches Fachwissen über diese Technologien vorausgesetzt werden kann. Hier sind demzufolge die EVU gefragt, entsprechende „Aufklärungsarbeit“ zu leisten. Neben Informationen zu den Funktionsweisen und Technologien sollten entsprechende Produkte/Dienstleistungen angeboten werden. Ein Beispiel hierfür ist das Angebot tageszeitabhängiger und lastvariabler Tarife, welches ab Ende 2010 zur Pflicht wird. Mithilfe intelligenter Messeinrichtungen können bspw. unterschiedliche Tarife abgebildet werden.

Darüber hinaus eröffnen sich für weitere unterschiedliche Marktakteure (z. B. Handwerksbetriebe) neue Potenziale und Chancen. (Energie-)Beratungsleistungen und die Einbindung in Smart-Home-Funktionalitäten gewinnen an Bedeutung. Notwendige Voraussetzungen für eine verstärkte/weitere Migration in Richtung Smart Metering zeichnen sich bereits seit einiger Zeit ab. Es ist zu erkennen, dass insbesondere durch klare gesetzliche Anforderungen und Standardisierungen eine verstärkte Migration erfolgen kann. Systemübergreifende Arbeitsgruppen beschäftigen sich seit einiger Zeit mit Standardisierungen in Bezug auf Technik und Kommunikation.

Vor dem Hintergrund des Status quo und der zuvor genannten Entwicklungen (u. a. auf Basis der Vorauflagen zu diesem Thema) untersucht die Studie, ausgehend von den Rahmenbedingungen und Einflüssen auf interne Prozesse, wesentliche Synergien. Beschrieben werden u. a. Marktbarrieren und Markttreiber. Darüber hinaus erfolgt eine Bewertung der Kosten- und Erlössituation im Vergleich von konventionellen und Smart-Metering-Infrastrukturen. Neben der Lieferung von Informationen zu den genanten Themen beantwortet die Studie u. a. folgende Fragestellungen:

  • Welche Kosten entstehen bei der Implementierung von Smart Metering?
  • Welche Produkte und Dienstleistungen können im Rahmen von Smart Metering angeboten werden?
  • Wer sind aktuell die wesentlichen Marktakteure und welche unterschiedlichen Strategien ergeben sich für sie?
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