Smart Grids (2. Auflage)

Die Zukunft intelligenter Stromnetze: Anforderungen, Technologien, Marktpotenziale

Studiennummer: 12-0210-2 Studienbereich:NetzeStudienart: PotenzialstudieSeitenzahl:1.007 SeitenErscheinungsdatum:Dezember 2009Preis: 4.200,00 €
Broschüre:
 
Einführung

Durch die zunehmende Einspeisung von dezentralen Erzeugungsanlagen sowie den zunehmenden Stromhandel geraten Stromnetze immer mehr an ihre Belastungsgrenzen. Um darüber hinaus auch die klimapolitischen Vorgaben der EU zu erfüllen, ist der Einsatz von intelligenten Netzen, den so genannten „Smart Grids“ auch auf Ebene der Verteilnetze unvermeidlich. Die Europäische Energieplattform Smart Grids schätzt, dass bis 2030 390 Mrd. EURO für den flächendeckenden Einsatz von Smart Grids investiert werden müssen. Damit handelt es sich um einen enormen Wachstumsmarkt, in dem sich bereits jetzt Technologieanbieter und Systemhersteller positionieren.

Doch Netzbetreiber und Stadtwerke zeigen sich verhalten und warten ab. Zu groß sind die Unsicherheiten, mit denen Investitionsentscheidungen in dieser Größenordnung behaftet sind. Die Unsicherheiten resultieren im Wesentlichen aus den unklaren politischen Vorgaben in Bezug auf Standardisierungsfragen sowie aus dem Mangel an sinnvollen Kostenwälzungsmechanismen, um die Investitionen (in Informations- und Kommunikationstechnologien, Netzleittechnik und Stationsautomatisierung) zu amortisieren. Dabei können nicht nur Netzbetreiber von der präzisen Kenntnisse über aktuelle Netzzustände durch Smart Grids profitieren, auch Anlagenbetreiber, Stromhändler, Messstellenbetreiber und Endkunden partizipieren in unterschiedlicher Weise an den Entwicklungen.

Doch welche Anforderungen stellen Anlagen- und Netzbetreiber an die Technologien für Smart Grids? Ab wann wird mit umfangreichen Investitionen gerechnet? Diese und weitere Fragen beantwortet die Potenzialstudie „Smart Grids (2. Aufl.)“ auf über 1.000 Seiten. Dabei werden auf Basis einer umfangreichen Desk Research’ und Interviews in der Field Research mit Netzbetreibern, Erzeugern, Technologieanbietern sowie weiteren Branchenexperten u. a. Markttreiber und -hemmnisse identifiziert und ein vertieftes Verständnis für den derzeitigen Status quo und zukünftige Entwicklungen des Einsatzes von Smart Grids Technologien erarbeitet.

Darüber hinaus behandelt die Studie die folgenden Aspekte:

  • Wie ist der Stand der Entwicklungen bei den Smart Grids Technologien?
  • Welche Möglichkeiten zur Optimierung der Netzauslastung und -steuerung bieten die verschiedenen Technologien?
  • Welchen Beitrag leisten „virtuelle Kraftwerke“ zur Netzstabilisierung und effizienten Stromversorgung?
  • Welche Anreize zur Umsetzung von Smart Grids Konzepten bestehen auf Netzbetreiber- und auch auf Kundenseite?
  • Welche Durchdringung von Smart Grids Technologien ist bis 2020 zu erwarten?
Ziele und Nutzen

Ausgehend von den aktuellen gesetzlichen, wirtschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen und den zu erwartenden Entwicklungen werden die Entwicklungspotenziale intelligenter Netze aufgezeigt. Unter Berücksichtigung von Befragungsergebnissen erfolgt dies u. a. über eine qualitative Darstellung von Smart-Grids-Pilotprojekten sowie über eine ausführliche Betrachtung relevanter Technologien und Anwendungsfelder.

Ausgehend von dieser Darstellung werden mögliche Handlungsoptionen aufgezeigt, wie Vorteile eines entstehenden Handlungsfeldes generiert werden können, um so zu den kommenden Gewinnern zu zählen.

Damit wird es möglich, gezielt eine eigene fundierte Strategie abzuleiten und umzusetzen und das eigene Unternehmen schon heute für die Zukunft fit zu machen.

Methodik

trend:research setzt verschiedene Field- und Desk-Research-Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen, Geschäftsberichte usw.) sind in die Potenzialstudie 76 strukturierte Interviews mit folgenden Zielgruppen eingeflossen:

  • EVU/ Netzbetreiber, Stadtwerke
  • Kraftwerksbetreiber
  • Betreiber zentraler Erzeugungsanlagen
  • Betreiber dezentraler Erzeugungsanlagen
  • Betreiber „virtueller Kraftwerke“
  • Technologieanbieter (u.a. Anbieter intelligenter Netzleittechnik sowie Mess- und Zählgeräte)
  • Experten aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen
Zielgruppe

Die Potenzialstudie hilft Netzbetreibern und Energieerzeugungsunternehmen sowie Technologieanbieter, zukünftige Potenziale intelligenter Netze in einer nachhaltigen, dezentralen Stromversorgung einzuschätzen und die eigene Strategie/ Marktpositionierung vor diesem Hintergrund auszurichten. Der Nutzen ergibt sich für Vorstände, Geschäftsführung, Strategie-, Unternehmens- und Konzernplanung sowie für Leiter der Bereiche Netzplanung, Netzleitstelle, Netzbetrieb und Netzmanagement.

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