Zählerwesen

Unbundling, Marktpotenziale, Prozessoptimierung

Studiennummer: 06-0011 Studienbereich:Mess- und ZählerwesenStudienart: PotenzialstudieSeitenzahl:700 SeitenErscheinungsdatum:Februar 2004Preis: 3.500,00 €
Broschüre:
 
Einführung

Noch bewirtschaftet der überwiegende Teil der Energieversorgungsunternehmen in Deutschland seinen Zählerbestand selbst. Dies könnte sich mit der neuen EU-Richtline (MID) – auch wenn Sie noch nicht in Kraft getreten ist – bald ändern. Eine Entscheidung ist noch für dieses Jahr geplant und die Umsetzung des letzten Kommissionsvorschlags in nationales Recht wird bereits vorbereitet.

Eine vollständige Liberalisierung des Messwesens mit dem Übergang zu einer Konformitätsprüfung hätte elementare Auswirkungen für Energieversorgungsunternehmen, spezialisierte Dienstleister, Prüfstellen und Hersteller in Deutschland.

Aber auch durch den – unterschiedlich hohen – Kostendruck hat sich das Zählerwesen in den letzten Jahren verändert: Zusammenlegung oder Ausgründung von Prüfstellen, Vergabe von Leistungen an Drittfirmen oder Prozessoptimierung in der Ablesung bzw. im Außendienst sind nur einige von vielen Themen, die in den letzten Jahren angegangen wurden.

Hier setzt die Studie an: Sie analysiert und bewertet den aktuellen Stand im Zählerwesen, stellt die Chancen und Risiken dar, die sich durch eine Markliberalisierung ergeben und zeigt die Marktpotenziale in Abhängigkeit der jeweils unterschiedlichen Entwicklung der Rahmenbedingungen auf.

Die trend:research-Studie beleuchtet damit die Auswirkungen auf unterschiedliche Marktteilnehmer, die sich aus den Veränderungen der Rahmenbedingungen ergeben und beantwortet folgende Fragestellungen:

  • Welche Anforderungen werden heute an das Zählerwesen gestellt?
  • Welche Veränderungen ergeben sich gegebenenfalls aus den neuen Richtlinien?
  • Welche Auswirkungen hat das Unbundling auf das Zählerwesen?
  • Wie ist der Markt heute strukturiert? Wie viel Wettbewerb gibt es bereits?
  • Welche Teilprozesse sind überhaupt für das Outsourcing bzw. den Marktgang geeignet?
  • Welche Handlungsoptionen ergeben sich für EVU und Dienstleister?
  • Wie ist die Marktakzeptanz von Zählerdienstleistungen? Wie steht es um die Outsourcing-Bereitschaft der EVU?
  • Wie wird sich der Markt für Zählerdienstleistungen unter Berücksichtigung der veränderten Rahmenbedingungen bis 2010 entwickeln?
  • Wer sind die wesentlichen Wettbewerber und wie positionieren sich diese?
  • Wer spielt welche Rolle im ungebundleten Umfeld?

Das Zählerwesen im deutschen Energie- und Wassermarkt muss sich auf weitere Veränderungen vorbereiten. Auf europäischer Ebene steht die Measuring Instrument Directive vor der Entscheidung, in Deutschland rückt die Forderung nach einem Unbundling für viele EVU (die diese Umsetzung noch nicht abgeschlossen haben) immer näher und in den Unternehmen herrscht in allen Bereich weiterhin Kostendruck.

Die aktuelle Studie untersucht die Anfoderungen an das Zählerwesen und die Bereitschaft diesen Bereich oder Teile davon auch an Dritte zu vergeben (Outsourcing). Vor diesem Hintergrund spielen auch neue Zählertechnologien mit dem Ziel der Kostensenkung bei der ablesung sowie konkrete Handlungsoptionen eine wichtige Rolle. Die Studie zeigt auf der Basis einer umfangreichen Befragung das Marktvolumen und das künftige Marktpotenzial auf, was nicht nur für Dienstleister, die in diesen Markt einsteigen wollen von Interesse ist. Darüber hinaus werden Wettbewerbsstrukturen aufgezeigt und einzelne Wettbewerber in Profilen dargestellt. Schließlich werden im Rahmen der Studie auch Strategieoptinen für EVU und spezialisierte Dienstleister diskutiert.

Ziele und Nutzen

Die Studie gibt Antworten auf wichtige Fragen, die im Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung im Zählerwesen vor dem Hintergrund der Liberalisierungsbestrebungen der EU und der Bundesregierung zu stellen sind.

Ausgehend von einer Beschreibung und Analyse der Teilprozesse im Zählerwesen – von Bedarfsermittlung und Zählerbeschaffung, über Zählerbewirtschaftung und Prüfung bis hin zur Messung und Übergabe der Messdaten – werden detaillierte Angaben über den Zähler- und Dienstleistungsmarkt in diesem Bereich gemacht.

Es wird aufgezeigt, welche Auswirkungen die konsequente Umsetzung des MID-Richtlinienentwurfes hätte, welche Konsequenzen sich daraus für den Markt ergäben und wie sich die Akteure bereits heute darauf vorbereiten können, um die Chancen richtig zu nutzen.

Damit wird es für Energieversorger und spezialisierte Dienstleister möglich, die eigenen Strategien im Markt für Zählerdienstleistungen zu schärfen und mit der erwarteten Marktsituation offensiv umzugehen.

Methodik

trend:research setzt verschiedene Field- und Desk-Research-Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen wurden rund 100 strukturierte und qualifizierte Tiefeninterviews mit folgenden Zielgruppen geführt:

  • Energieversorgungsunternehmen
  • Spezialisierte Dienstleister
  • Abrechnungsdienstleister
  • Zählerhersteller
  • Weitere

Die dargestellten Analysen und Ergebnisse wurden mit Hilfe der o.g. Interviews und Expertengespräche erhoben. Die Auswertung der Anforderungen und Erwartungen führten zu abgesicherten Aussagen über Markt, Trends,Wettbewerb sowie Strategien auch vor dem Hintergrund unterschiedlicher Ausgangssituationen.

Zielgruppe

Die Potenzialstudie richtet sich an Energieversorgungsunternehmen, spezialisierte Unternehmen für Zählerdienstleistungen, Prüfstellen, Abrechnungsdienstleister und Hersteller und hilft diesen Unternehmen, die weitere Entwicklung einzuschätzen und die eigene Strategie/ Marktpositionierung vor diesem Hintergrund auszurichten. Der Nutzen ergibt sich für Vorstände und Geschäftsführer, Leiter Strategie-, Unternehmens- und Konzernplanung, Vertrieb und Marketing sowie Bereichsleitungen im Zählerwesen und der Abrechnung bzw. Netzbereiche, insbesondere mit Vertriebsaufgaben.

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