Der Markt für Instandhaltung von Kraftwerken und Industrieanlagen

Kapazitäten, Wettbewerb, Preise und Handlungsoptionen (2.Auflage)

Studiennummer: 14-01123 Studienbereich:ErzeugungStudienart: PotenzialstudieSeitenzahl:792 SeitenErscheinungsdatum:Januar 2012Preis: 5.800,00 €
Broschüre:
 
Einführung

Trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen sind Instandhaltungsmaßnahmen sowohl für Kraftwerke als auch für Industrieanlagen für eine hohe Anlagenverfügbarkeit und Lebensdauer von Anlagen von großer Bedeutung.

Während die Instandhaltungsmaßnahmen bei Kraftwerken in besonderem Maße von den Entscheidungen zur zukünftigen Energieversorgung abhängig sind (Kernenergieausstieg, Zubau Erneuerbare-Energien-Anlagen, Laufzeitverlängerung konventioneller Kraftwerke), beruhen Instandhaltungsmaßnahmen bei Industrieunternehmen dagegen auf der Nachfrage nach den entsprechenden Produkten und damit verbunden der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung. Die Finanz- und Wirtschaftskrise konnte innerhalb der betrachteten Industriebranchen weitgehend ohne weitere Beeinträchtigungen überwunden werden, so dass eine nahezu vollständige Auslastung und somit ein Dauerbetrieb der Anlagen zu gewährleisten ist.

Aufgrund fehlender interner Ressourcen (Personal und Know-how) greifen Kraftwerksbetreiber und Industrieunternehmen häufig auf externe Dienstleister für Teilleistungen innerhalb der Instandhaltung zurück. Bestimmte Aufgaben im Bereich der Inspektion werden dabei – von den Kraftwerksbetreibern und den Industrieunternehmen – häufig fremdvergeben (vgl. Abbildung links).

Neben der Fremdvergabe werden Instandhaltungsteilleistungen von den Kraftwerksbetreibern zudem häufig durch eine interne zentrale Instandhaltungsabteilung bearbeitet. Diese ist hauptsächlich für die Organisation und Überwachung sowie „einfache“ Aufgaben innerhalb der Instandhaltung zuständig. Umfangreichere Tätigkeiten bzw. solche mit hohem Know-how-Bedarf, bspw. der Austausch von Komponenten oder größere Reparaturen, werden vermehrt den externen Dienstleistern – aufgrund des spezifischen Know-how – überlassen. Auch die Industriekraftwerke bearbeiten einen Teil der Instandhaltungsleistungen intern. Hierbei ist neben einer internen zentralen Instandhaltungsabteilung häufig auch das Betriebspersonal der Anlagen für einzelne Aufgaben innerhalb der Instandhaltung verantwortlich. Steigende Anforderungen der Kunden (insb. in Bezug auf Zuverlässigkeit/Termintreue und Qualität) und die Bereitstellung von ausreichend qualifiziertem Personal bei den Dienstleistern sind zentrale Markttreiber. Während bei Industrieanlagen eine kontinuierliche Steigerung des Marktvolumens zu erwarten ist, ist die Entwicklung des Marktvolumens bei Kraftwerken vom jeweiligen Kraftwerkstyp abhängig. Insgesamt kann jedoch ebenso bei den Kraftwerken – zumindest mittelfris- tig – von einer Steigerung des Marktvolumens ausgegangen werden.

Die Studie liefert darüber hinaus Antworten auf bspw. die folgenden Fragestellungen:

  • Welche Instandhaltungsbedarfe werden Kraftwerksbetreiber/Industrieunternehmen in den nächsten Jahren entwickeln?
  • Welche Entscheidungskriterien beeinflussen die Anbieterauswahl?
  • Welche Leistungen werden angeboten und nachgefragt?
  • Wie hoch ist das Marktvolumen und wie wird es sich entwickeln?
  • Welches sind die wesentlichen Marktakteure und welche unterschiedlichen Strategien ergeben sich für sie?
Ziele und Nutzen

Im Rahmen der Studie werden Antworten auf wichtige Fragen, die im Zusammenhang mit der Instandhaltung von Kraftwerken und Industrieanlagen stehen, gegeben. Ausgehend von der Darstellung des Status quo und den Rahmenbedingungen im deutschen Kraftwerksmarkt und in ausgewählten Industrie-branchen werden innerhalb der vorliegenden Studie die daraus resultierenden Anforderungen und Erwartungen der Kraftwerksbetreiber und Industrieunternehmen aufgezeigt. Darüber hinaus wird die Wettbewerbssituation unter den Anbietern dargestellt und die Marktentwicklung aufgrund der zu erwartenden Bedarfe und Anforderungen für Instandhaltungsdienstleistungen im deutschen Kraftwerksmarkt und bei Industrieunternehmen bis 2020 beschrieben. Die Studie hilft Marktteilnehmern dabei, einen umfassenden Einblick in die Wettbewerbssituation sowie die aktuelle und zukünftige Marktentwicklung zu erlangen und daraufhin die eigenen Anforderungen zu schärfen, Entscheidungen vorzubereiten bzw. das eigene Angebot im Zuge einer Erweiterung der Marktposition auf- und auszubauen.

Methodik

trend:research setzt verschiedene Field- und Desk-Research-Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen, Geschäftsberichten, usw.) flossen für die Potenzialstudie insgesamt 55 speziell für diese Studie erhobene Interviews mit den folgenden Zielgruppen ein:

  • Kraftwerksbetreiber
  • Industrieunternehmen
  • Anlagenbauer/Service- und Instandhaltungsdienstleister
Die dargestellten Analysen und Ergebnisse wurden mithilfe der o. g. I

nterviews und Expertengespräche erarbeitet. Die Auswertung der Erfahrungen und Erwartungen führen zu abgesicherten Aussagen über den Status quo, Wettbewerb und Entwicklungstrends.

Zielgruppe

Die Potenzialstudie richtet sich vorrangig an Anbieter von Instandhaltungsleistungen sowie an Kraftwerksbetreiber und Industrieunternehmen. Sie hilft dabei, einerseits den Anbietern die eigene Wettbewerbsposition zu bestimmen und die Marktaussichten für den Absatz der eigenen Dienstleistungen einzuschätzen. Andererseits werden Kraftwerksbetreiber und Industrieunternehmen befähigt, mittels der Studienergebnisse die eigenen Anforderungen an externe Ressourcen zu schärfen und Entscheidungen über deren Nutzung und Einsatzmöglichkeiten für die anstehenden Aufgaben vorzubereiten. Der Nutzen ergibt sich u. a. für Vorstände und Geschäftsführungen, Leitung der Bereiche Einkauf und Beschaffung, Anlagenbetrieb sowie Leitung der Bereiche Vertrieb und Marketing bei den Anbietern von Serviceleistungen im Instandhaltungsmarkt.

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