Smart Grids in Europa bis 2030

Die Zukunft intelligenter Stromnetze in Europa: Anforderungen, Technologien und Marktpotenziale

Studiennummer: 13-0223 Studienbereich:NetzeStudienart: PotenzialstudieSeitenzahl:1.074 SeitenErscheinungsdatum:Juni 2010Preis: 7.500,00 €
Broschüre:
 
Einführung

Intelligente Stromnetze – Smart Grids – gelten als Schlüssel zur Bewältigung der europaweit wachsenden Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien und dezentralen Anlagen, der Reduktion von Treibhausgasemissionen und des grenzüberschreitenden Stromhandels. So sind 99 Prozent der befragten Anlagen- und Netzbetreiber, Branchenexperten und Technologiehersteller der Meinung, dass die Einführung von Smart Grids mittel- und langfristig unvermeidlich ist.

Die vorliegende Studie prognostiziert im Referenzszenario, dass das Marktvolumen für die wesentlichen Smart-Grids-Teilmärkte in den betrachteten europäischen Ländern bis zum Jahr 2030 von aktuell 99 auf etwa 263 Milliarden Euro ansteigt. Wesentlichen Anteil daran werden IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien) sowie Stromspeichertechnologien mit Werten von 46 bzw. 66 Milliarden Euro Marktvolumen haben. In der Länderbetrachtung wird deutlich, dass vor allem die nordeuropäischen Länder eine Vorreiterrolle in der Realisierung von Smart Grid Konzepten einnehmen werden.

Bis dahin ist es aus heutiger Sicht jedoch noch ein langer Weg. Während sich Technologiehersteller bereits heute positionieren und in starker Konkurrenz einen anbietergetriebenen Markt bilden, sind die Anlagen und Netzbetreiber noch verhalten.

Unsicherheiten seitens der Anlagen- und Netzbetreiber bestehen in erster Linie bezüglich der Finanzierbarkeit und der Umsetzung von Smart Grid Konzepten. Außerdem sind unklare politische Rahmenbedingungen und Vorgaben sowie derzeit noch fehlende technologische Standards als relevante Hemmnisse zu nennen.

Weitere zentrale Diskussionspunkte im Rahmen des Smart Grid Konzeptes in Europa stellen die Anforderungen europäischer Anlagen- und Netzbetreiber an die Technologien für intelligente Stromnetze dar sowie der Zeitpunkt der Marktdurchdringung der Technologien. Die Potenzialstudie „Smart Grids in Europa 2030“ greift diese Diskussionspunkte auf über 1000 Seiten auf.

Basierend auf umfangreichem Desk und Field Research werden in länderübergreifender Betrachtung – und soweit möglich auch auf länderspezifischer Ebene – u. a. Markttreiber und Markthemmnisse identifiziert, ein vertieftes Verständnis für den derzeitigen Status quo und zukünftige Entwicklungen des Einsatzes von Smart Grid Technologien in Europa erarbeitet sowie folgende Fragestellungen behandelt:

  • Welche nationalen Rahmenbedingungen sind in den jeweiligen Staaten zu beachten?
  • Wie verläuft die weitere technologische Entwicklung für Smart Grid-Technologien?
  • Welchen Beitrag leisten virtuelle Kraftwerke zur Netzstabilisierung?
  • Welche strategischen Optionen sind für die einzelnen Marktteilnehmer relevant?
  • Welche Erfahrungen zu Smart Grids werden derzeit in europäischen und außereuropäischen Förder- und Forschungsaktivitäten sowie Projekten gesammelt?
  • Welche Treiber und Hemmnisse bestehen in den einzelnen europäischen Ländern?
  • Wie wird sich das europaweite Marktvolumen am europäischen Energiemarkt sowie den Smart Grid Teilmärkten bis 2030 entwickeln?
Ziele und Nutzen

Die Studie gibt Antworten auf wichtige Fragen, die im europaweiten Zusammenhang mit Smart Grids zu stellen sind.

Ausgehend von einer Beschreibung unterschiedlicher Rahmenbedingungen sowie aktuellen Diskussionen werden die zu erwartenden Entwicklungspotenziale intelligenter Netze aufgezeigt. Neben dem europäischen Status quo in Bezug auf die eingesetzten Technologien und die damit verbundene Standardisierung wird deren Entwicklung innerhalb der Länder aufgezeigt. Unter Berücksichtigung von Befragungsergebnissen erfolgt dies u. a. über eine qualitative Darstellung von europäischen und außereuropäischen Smart-Grids-Pilotprojekten sowie über eine ausführliche Betrachtung relevanter Technologien und Anwendungsfelder. Darauf basierend werden zur Ableitung und Umsetzung einer fundierten Strategie mögliche Handlungsoptionen aufgezeigt, wie Vorteile eines entstehenden Handlungsfeldes generiert werden können, um so zu den führen Marktakteuren in Europa zu zählen. Damit ermöglicht die Studie das zukünftige Marktpotenzial intelligenter Netze realistisch einzuschätzen und geeignete Strategien zu entwickeln.

Methodik

trend:research setzt verschiedene Field und Desk Research Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen, Geschäftsberichte usw.) floßen für die Potenzialstudie 63 strukturierte Interviews mit folgenden europaweiten Zielgruppen ein:

  • Europäische Energieversorger und Netzbetreibern
  • Kraftwerksbetreiber
  • Betreiber zentraler und dezentraler Erzeugungsanlagen
  • Technologieanbieter (u.a. Anbieter intelligenter Netzleittechnik sowie Mess- und Zählgeräte)
  • Weitere Branchenexperten
Zielgruppe

Die Potenzialstudie hilft Netzbetreibern und Energieerzeugungsunternehmen sowie Technologieanbieter, zukünftige Potenziale von Smart Grids in Europa in einer nachhaltigen, dezentralen Stromversorgung einzuschätzen und die eigene Strategie/Marktpositionierung vor diesem Hintergrund auszurichten. Der Nutzen ergibt sich für Vorstände, Geschäftsführung, Strategie-, Unternehmens- und Konzernplanung sowie für Leiter der Bereiche Netzplanung, Netzleitstelle, Netzbetrieb und Netzmanagement.

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