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Multi-Client-Studie "Dezentrale Energieerzeugung in Deutschland bis 2030" in Kooperation mit Energie & Management

Bei der von der Bundesregierung beschlossenen Energiewende spielt die dezentrale Energieerzeugung mit ihrem Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz sowie zum Klimaschutz eine wichtige Rolle. Mit dem Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie sowie einem beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien werden verbrauchernahe und dezentrale Energiesysteme einen steigenden Anteil zur sicheren Energieversorgung beitragen müssen. Anreize für eine Betriebsweise, die sich an den Lastanforderungen der Stromnetze orientiert, bieten die neue Flexibilitätsprämie im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2012) sowie die Einbeziehung von Wärmespeichern in die Förderung des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes (KWKG). Weitere Impulse für die dezentrale Energieerzeugung könnte ein Kapazitätsmarkt für Kraftwerke bringen, dessen Einführung derzeit diskutiert wird.

Die gemeinsame Studie „Dezentrale Energieerzeugung in Deutschland bis 2030“ von Energie & Management und trend:research untersucht, wie die veränderte Förderung und die künftigen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Marktentwicklung der dezentralen Energiesysteme beeinflussen.

Auf der Basis eines umfangreichen Desk Research sowie von ca. 100 Experteninterviews werden die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Technologien und Geschäftsmodelle der dezentralen Energieerzeugung analysiert, die Entwicklungstrends aufgezeigt und mit Hilfe von Szenarien die Marktentwicklung prognostiziert. Darüber hinaus werden die Chancen und Risiken für derzeitige und neue Marktteilnehmer dargestellt. Folgende Fragestellungen werden dabei berücksichtigt:

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Markt für Wärmedämmstoffe als florierender Zukunftsmarkt

Den überwiegenden Teil des Energiebedarfs der privaten Haushalte in Deutschland macht die Raumwärme mit über 60 Prozent aus. Ein Großteil der Energie entweicht durch Wände, Dächer, Fenster, Türen oder Fußböden. Hier besteht ein hoher Investitionsbedarf. Durch die Novellierung der Energieeinsparverordnung von 2009 muss bei Altbauten der Primärenergieverbrauch gesenkt werden. Da 87 Prozent aller Wohnimmobilien vor 1990 erbaut wurden, besteht hier ein hoher Bedarf an Renovierungen, der eng an den Bedarf an Wärmedämmstoffen gekoppelt ist. Gleiches gilt für Neubauten, wo die Anforderungen kontinuierlich erhöht werden. Bürogebäude weisen eine nicht ganz so hohe Altersstruktur wie Wohnimmobilien auf. 60 Prozent der Bürogebäude sind vor 1990 erbaut worden. Da diese Gebäude ebenfalls der Energieeinsparverordnung unterliegen, gelten für sie die gleichen Regelungen wie für Wohngebäude.

Die steigenden Energiekosten bewirken, dass sowohl Investoren als auch Nutzer von Immobilien ein gesteigertes Interesse daran haben, Heizkosten zu senken und in Wärmedämmung zu investieren. Die Diskussion um den Klimaschutz und CO2- Minderungsziele hat den Fokus ohnehin auf die Branche gelenkt.

Ausgehend von diesen Vorgaben zeigt die Studie „Der Markt für Wärmedämmstoffe in Deutschland“ die Rahmenbedingungen auf und betrachtet mögliche technologische Entwicklungen sowie die daraus resultierenden Potenziale, die sich in Deutschland ergeben. Einen Aspekt der Studie stellt die Analyse des Lebenszyklus der unterschiedlichen auf dem Markt verfügbaren Dämmmaterialien dar, d. h. die Ökobilanz z. B. bei der Herstellung (Verwendung seltener Rohstoffe oder von Recyclingmaterial?) und im Sinne der Produkthaftung auch bei der Entsorgung.

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Dazu werden einerseits Studien, Gutachten, Markt- und Wettbewerbsanalysen und Untersuchungen aktuell für einzelne oder mehrere Auftraggeber (Multi-Client-Studien) erarbeitet und damit Daten, Informationen und Wissen bereitgestellt.

Andererseits werden in Projekten für einzelne Auftraggeber - auf der Basis des umfangreichen Markt-Know-hows sowie der Kenntnisse über Technologien, Gesetze und Wettbewerb - unternehmensspezifische Aufgabenstellungen bearbeitet. Von der Standortanalyse (z.B. für Kraftwerks- oder Anlagenstandorte) über Zielgruppensegmentierung und Vertriebsunterstützung bis zur Begleitung von M&A-Prozessen wird dabei ein breites Spektrum angeboten.